Dr. Ulrike Sträßer,
Dozentin im Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik


Ich arbeite als Lehrkraft für besondere Aufgaben in dem Bereich Wirtschaftsinformatik an der htw saar. Ich halte die Lehrveranstaltung „Enterprise Ressource Planning mit SAP“ in verschiedenen Studiengängen. Daneben biete ich Hilfe bei der Organisation des Fachbereichs Wirtschaftsinformatik, wie Gruppen- und Dozent*innenplanung und betreue studentische Hilfskräfte. Außerdem habe ich die Studienleitung des DFHI-Studiengangs „Deutsch-französisches und internationales Management“ (DFIM) inne. 
  

Vor meinem Studium habe ich eine Bankausbildung abgeschlossen. Danach habe ich BWL an der Universität des Saarlandes (UDS) studiert. Im Anschluss daran habe ich an der UDS bei Prof. Dr. Baumeister promoviert, da mir das wissenschaftliche Arbeiten in meiner Abschlussarbeit viel Spaß gemacht hat. Mit der Promotion konnte ich meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vertiefen. BWL war der optimale Aufbau nach meiner Ausbildung. Ich hatte schon immer großes Interesse an wirtschaftlichen Themen. Außerdem wollte ich meine beruflichen Chancen verbessern, mit einem absolvierten Studium ergeben sich breitere Aufgabenfelder und Einsatzgebiete sowie bessere Verdienstmöglichkeiten.  

Das Thema Entrepreneurship wird an der htw saar großgeschrieben: Jedes neue Unternehmen wächst aus einer Idee. Wir unterstützen junge Menschen dabei, solche Ideen zu entwickeln. In unseren Veranstaltungen der Wirtschaftsinformatik werden insbesondere Projektarbeiten durchgeführt. Dabei finden die Studierenden gemeinsam in selbstorganisierten Teams neue und kreative Lösungen zu existierenden Problemen. Aktuell gibt es bspw. ein Startup einer Studentin, die Testzentren an der htw saar und im Saarland während Ihres Studiums aufgebaut hat. Damit hat sie nicht nur erlerntes Fachwissen angewendet, sondern auch sehr viel gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der Corona Pandemie übernommen.  

Digitalisierung spielt im Bereich der Wirtschaftsinformatik eine sehr große Rolle. Einerseits ist die digitale Transformation bzw. der digitale Wandel inhaltlicher Bestandteil unseres Curriculums. Andererseits setzen wir selbst digitale Technologien ein, um unsere Lehr- und Lernprozesse zu verbessern: 

Learning Management System (LMS): Moodle 
Videokonferenzsysteme: Big Blue Button und MS Teams 
E-Portfolio: Mahara, welches bspw. zum Führen von digitalen Projekttagebüchern genutzt werden kann und zur Reflexion  
Videosoftware: Camtasia und MySimpleshow zum Erstellen von Erklärvideos als Selbstlernmaterialien. 

Natürlich werden auch moderne Lehrformate angeboten, Ausgangspunkt stellt immer das Constructive Alignment-Prinzip dar, d.h. Kompetenzorientierung ist uns sehr wichtig. Zu den Formaten gehören: 

Inverted Classroom (Flipped Classroom) 
Hybride Lehre 
Distance Learning 

Nachhaltigkeit bedeutet für uns im Bereich Wirtschaftsinformatik auch der verantwortungsvolle Umgang mit wertvollen Ressourcen, und dabei haben wir stets eine langfristige Perspektive im Blick. Das fängt bereits damit an, dass alle unsere Vorlesungsunterlagen digital erstellt und alle Klausuren digital durchgeführt werden.  

„Berufliche Entwicklung und regionale Vernetzung sind Stärken“  

Diversity ist das, was wir tagtäglich (er)leben. Unsere Studierendenschaft ist sehr heterogen. Im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre haben bspw. sehr viele Studierende einen Migrationshintergrund. Jede*r dieser Studierenden hat individuelle Fähigkeiten, Erwartungen und ggf. auch Schwierigkeiten. Wir als Dozent*innen versuchen immer die bestmögliche Lösung für die individuellen (Lern-)Probleme der Studierenden zu finden, ohne dabei einzelne Studierende zu bevorzugen, sondern alle gleichermaßen fair zu behandeln. Internationalisierung erfahren wir insbesondere, wenn uns Studierende und ihre Dozent*innen unserer Partnerhochschule Instituto Superior de Economia e Gestão (ISEG) aus Lissabon, Portugal, besuchen. Diese Besuche finden normalerweise jährlich statt. Dabei lernen die Studierenden nicht nur die SAP ERP-Software kennen, sondern auch Unternehmen, welche diese Software erfolgreich einsetzen, und solche, die bei deren Einführung helfen, sowie SAP selbst, mit Standorten in St. Ingbert bzw. Walldorf. Unsere Fakultät hat seit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Lehre mit ERP-Systemen von SAP. Aber auch im Alltag zeigen bspw. die bilingualen Studiengänge des DFHI, wie gelebte Internationalisierung und Integration verschiedener Kulturen aussieht.  

Berufliche Entwicklung und regionale Vernetzung sind Stärken der htw saar. Die Orbis AG ist das beste Beispiel. Sie wurde von zwei ehemaligen htw saar-Professoren aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik gegründet. Begonnen als kleines regionales Unternehmen ist sie nun ein internationales Business Consulting Unternehmen. Viele der htw saar-Absolvent*innen haben dort eine Anstellung bekommen und haben sogar Positionen auf der Vorstandsebene inne. Die htw saar nehme ich als sehr familienfreundlich wahr. Als junge Mutter besteht für mich die Möglichkeit der Teilzeitarbeit und ich kann trotzdem verantwortungsvolle Tätigkeiten wie eine Studienleitung übernehmen. Bei Betreuungsengpässen kann ein Eltern-Kind-Zimmer genutzt werden. Es ist voll ausgestattet mit IT-Infrastruktur und es gibt gleichzeitig eine Wickelkommode, ein Babybett und Spielsachen. 

Also: Studiert Wirtschaftswissenschaften an der htw saar und ihr habt ein interessantes Studium, gute Berufsaussichten, eine sehr gute IT-Ausstattung, eine praxisorientierte Lehre und vieles mehr.  

Hier geht's zur Fakultät für Wirtschaftswissenschaften: htwsaar.de/wiwi 

 

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