Luca Dorda,
Student Bauingenieurwesen


Freunde haben mich auf das Studium des Bauingenieurwesens an der htw saar aufmerksam gemacht. Da mich der Themenkomplex schon interessiert hat, habe ich mir die Website der htw saar angeschaut, und die Sache war klar. Außerdem zeigt sich, dass die beruflichen Aussichten mit diesem Studium sehr gut sind.
  

Das Bauingenieurwesen ist ein komplexes und facettenreiches Studium mit ganz unterschiedlichen Modulen und Möglichkeiten. Der Praxisbezug – auch durch das Praxissemester – ist für mich sehr wichtig. Ebenso die Nähe zu meinem Wohnort.  

Zudem finde ich die Möglichkeiten spannend, die das Bauingenieurwesen bietet, um aktiv Umweltschutz zu betreiben und Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung zu ergreifen. Zu nennen sind da die Möglichkeiten im Wasserbau und umweltschonend mit umweltrelevanten Materialien zu bauen. Durch Berechnung von Spitzenabflüssen, Abflussganglinien und Abflussmodellierung lassen sich Hochwasserabflüsse konkret darstellen. Außerdem kann der Bau von Stauanlagen oder Rückhaltebecken Abflüsse drosseln und so Schäden durch Überschwemmungen verhindern.  

Im 5. Semester habe ich ein 16-wöchiges Praxissemester im Ingenieurbüro Zimmer in Homburg absolviert. Zu meinen Aufgaben gehörte die Berechnung der Statik eines Mehrfamilienhauses, die Unterstützung in der Bauleitung (Abnahme von Bewehrungen an der Baustelle), die Anfertigung von Leistungsverzeichnissen und deren Auswertung, Anfertigungen von örtlichen Aufmaßen und Massenermittlungen für die Leistungsverzeichnisse sowie Projektplanung.  

„Mit der Bachelorarbeit in konkretes Projekt einsteigen“  

Zurzeit befasse ich mich mit meiner Bachelorarbeit. Das Thema: Planung eines Hochwasserrückhaltebeckens am Alsbach in Dirmingen-Eppelborn. Dazu gehören folgende Arbeitsschritte: Durch wiederholte Überschwemmungen, insbesondere an der Grundschule, im Ortskern und an der Mündung zur Ill besteht konkreter Handlungsbedarf, ein Hochwasserrückhaltebecken in der Gewässeraue im Oberwasser zu planen und zu realisieren. Dazu gehört zunächst die Grundlagenermittlung: Bestimmung des Einzugsgebietes und der Landnutzung des Gebietes, Berechnung der Bemessungshochwässer, z. B. HQ 100 bezeichnet ein Hochwasserereignis, das statistisch gesehen einmal in 100 Jahren auftritt. Auf Basis dieser ermittelten Bemessungshochwässer wird dann das Hochwasserrückhaltebecken dimensioniert und geplant. Dazu erfolgt eine hydrodynamisch-numerische 2D Modellierung eines Teilstücks der Alsbach, um den Ist- und Plan-Zustand darzustellen. Das Ziel ist eine Wirksamkeitsanalyse, um einen Vergleich mit Hochwassergefahrenkarten zu erstellen.  

Für mich ist es sehr spannend, ein reales Projekt in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt der Gemeinde Eppelborn zu bearbeiten. Dankbar bin ich dabei für die gute Hilfestellung durch die Ansprechpartner an der htw saar sowie die Lehre mit Software QGIS, SMS, HYDRO_AS_2D. Außerdem lerne ich sehr viel durch die Bearbeitung des Projektes, sowie durch den HiWi-Job in dem Bereich.  

Später möchte ich gerne meinen Master in Bauingenieurwesen an der htw saar machen. Mein berufliches Ziel ist es, in einem Ingenieurbüro als Projektplaner zu arbeiten. 

Hier gehts zu den Studiengängen: htwsaar.de/bi

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