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Aktuelle Informationen zum Thema "Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung"

10. Februar 2020

luftsprung campus Stipendium

Die aktion luftsprung vergibt jährlich in der Regel fünf Stipendien für junge Menschen mit chronischer Erkrankung. Die Stipendiaten erhalten eine monatliche Unterstützungsleistung von bis zu 500 EUR. Diese ist zunächst auf ein Jahr beschränkt. Eine Wiederbewerbung ist zulässig. Darüber hinaus wird der Stipendiat während der Ausbildung vom luftsprung-Mentoren-Team gefördert und erhält Unterstützung bei Berufswahl und Arbeitsplatzsuche. Bewerbungsschluss ist der 31. März .

Mentoring-Programm für Akademiker*innen mit Behinderungen

Akademiker*innen mit Behinderungen können sich bis 29. Februar 2020 für die zweite Runde im Mentoring-Programm des Projekts iXNet bewerben. Mentees und Mentor*innen arbeiten für die Dauer eines Jahres in einem Tandem zusammen. Die Mentees vermitteln Erfahrungen und Wissen rund um Karriereplanung und Bewerbung. Unterschiedliche Formate wie Trainings, Workshops und Vorträge vermitteln praxisorientiertes Wissen und Kompetenzen z.B. zu Themen wie Jobsuche, Selbstmarketing und Kommunikationsstrategien.

myAbility: Bewerbungsfristen für das Karriereprogramm für Studierende mit Behinderungen verlängert

Das myAbility Talent Programm der Wiener Unternehmensberatung myAbility führt auch in Deutschland Studierende mit Behinderungen und Unternehmen zusammen. Nun wurden die Bewerbungsfristen verlängert. Bewerbungsschluss für das Programm in München ist der 5. April 2020, für das Programm in Berlin der 19. April 2020. 

Orientierungsveranstaltung für blinde und sehbehinderte Studieninteressierte

Termin: 18.-20. Mai 2020
Ort: Karlsruhe
Veranstalter: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) 
Zielgruppe: blinde und sehbehinderte Studieninteressierte aus ganz Deutschland, unabhängig vom Studienort Karlsruhe

Drei Tage lang erhalten blinde oder sehbehinderte Studieninteressierte Antworten auf ihre Fragen zu Wohnen, Orientierung, Mobilität, der persönlichen Hilfsmittelausstattung, der Rolle der Behindertenbeauftragten und vor allem zu pädagogischen und technischen Unterstützungen im Studium. Zu den unterschiedlichen Themenkomplexen referieren unter anderem Orientierungs- und Mobilitätstrainer, Experten des Integrationsamtes und des Studentenwerks sowie Juristen und KIT-Studierende mit Seheinschränkung aus höheren Semestern. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 4. Mai 2020

 

Datenerhebung "beeinträchtigt studieren": best1 und best2

Nach 2011 wurden im Wintersemester 2016/17 zum zweiten Mal Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten an über 150 Hochschulen zu ihrer Studiensituation befragt. Die Ergebnisse von best2 sind im September 2018 veröffentlicht worden.

best1 und best2 zeigen, wie vielfältig die Gruppe der Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ist und wie sich die Beeinträchtigungen konkret im Studium auswirken. Durch die Datenrehebungen erfahren wir, wie die Beratungsangebote der Hochschulen und Studenten- bzw. Studierendenwerke genutzt werden und wie wirksam angemessene Vorkehrungen zum individuellen Ausgleich von beeinträchtigungsbezogenen Nachteilen sind.

Die Datenerhebung best – ihr Anliegen, ihre Durchführung und die Ergebnisse – ist ausführlich dokumentiert unter www.best-umfrage.de.

 

Archiv:

DFG: Unterstützung für Menschen mit Behinderung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) setzt sich für die wissenschaftliche Selbstständigkeit und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im Wissenschaftssystem ein. Damit einer Karriere in der Forschung nichts im Wege steht, bietet die DFG vielfältige Möglichkeiten: Schon studentische Hilfskräfte und Promovierende können von einer DFG- Förderung profitieren, zum Beispiel im Rahmen eines Graduiertenkollegs. Anträge für eigene Forschungsprojekte sind ab der Promotion möglich. Für Forschende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung bietet die DFG in ihren Förderverfahren Möglichkeiten zum Nachteilsausgleich an und steht mit speziellen Beratungsangeboten zur Seite.

 

3. August 2017

 

21. Sozialerhebung: Neue Daten zu Studierenden mit Beeinträchtigungen

Alle drei Jahre werden bundesweit Studierende zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. 2016 gaben elf Prozent der Studierenden an, dass sich ihr Studium im Zusammenhang mit langfristigen körperlichen, seelischen oder Sinnesbeeinträchtigungen erschwert. Gut die Hälfte von ihnen bezeichnet die Erschwernis als stark oder sehr stark. Studierende mit Beeinträchtigungen unterbrechen zudem deutlich häufiger und länger ihr Studium und wechseln öfter die Hochschule und den Studiengang als ihre Kommiliton/innen ohne Beeinträchtigungen. Die Ergebnisse der 21. Sozialerhebung zum Thema "Gesundheitliche Beeinträchtigung und Studienerschwernis" sind im Kapitel 3.5 des Hauptberichts und als Kapitel 9 der Zusammenfassung zu finden.

Barrierefreies Format:

 

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