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Vorpraktika / freiwillige Praktika

Das 12-wöchige Vorpraktikum stellt eine Zulassungsvoraussetzung zum Studiengang 'Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit' dar. Die zentralen Aspekte zum Vorpaktikum sind in der Allgemeinen Studien- und Prüdungsordnung (ASPO) zum Studiengang 'Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit' geregelt. 

Zulassungsvoraussetzungen (siehe ASPO vom 31.05.2017, Punkt 1.2)

"(1)  Über die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen des saarländischen Hochschulgesetzes hinaus muss ein insgesamt mindestens dreimonatiges Praktikum (60 Tage) in Arbeitsfeldern bzw. Einrichtungen des Sozial-, Bildungs- oder Gesundheitswesens nachgewiesen werden.

(2)  Für Bewerber/innen, welche die Fachoberschule für Sozialwesen oder das Telekolleg II (Fachrichtung Hauswirtschaft und Sozialpädagogik) erfolgreich abgeschlossen haben, entfällt die Notwendigkeit eines Vorpraktikums.

(3)  Das erforderliche Praktikum kann in verschiedenen Arbeitsfeldern bzw. Einrichtungen absolviert worden sein. Der von der oder den Einrichtung/en zu erstellende Nachweis muss Angaben über das Arbeitsfeld und die Einrichtung, über die Tätigkeiten sowie über den zeitlichen Umfang des Praktikums enthalten. Der Nachweis ist mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen.

(4)  Die Hochschule kann in Fällen, in denen der Nachweis zum Bewerbungsschluss noch nicht geführt werden kann, eine vorläufige Zulassung aussprechen. In diesem Fall muss der Nachweis vor Vorlesungsbeginn des dritten Semesters bei der für die Zulassung zuständigen Stelle der Hochschule vorliegen. Liegt der Nachweis nicht fristgerecht vor, erlischt die vorläufige Zulassung.

(5)  Nach Aufforderung durch für die Zulassung zuständigen Stelle der Hochschule gibt der Prüfungsausschuss oder ein/e von diesem beauftragte/r Professorin/Professor eine Anerkennungsempfehlung." 

 

Da das Vorpraktikum als Zulassungsvoraussetzung gilt und in der Regel vor Beginn des Studiums nachgewiesen werden muss, ist das Vorpraktikum kein Teil des Studiums. Insofern besteht für die Zeit des Vorpraktikums kein Versicherungsschutz über die Hochschule. Dies gilt ebenfalls für freiwillige Praktika während des Studiums. 

Für Fragen zum Vorpraktikum können Sie sich gerne an das Praxisreferat des Studiengangs wenden. 

 

Allgemeine Informationen zum Praxissemester

Das Praxissemester im Studiengang 'Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit' findet im 5. Fachsemester statt. Nach einer grundständigen wissenschaftlichen Qualifikation in den ersten vier Semestern, soll das Praxissemester es unseren Studierenden ermöglichen die berufliche Praxis in professionell angeleiteter Form kennenzulernen, sich supervisorisch begleitet in der Rolle als professionelle*r Sozialarbeiter*in/ Kindheitspädagog*in zu erleben sowie sich in der Theorie-Praxis-Relationierung im Kontext der begleitenden Seminare an der Hochschule einzuüben. Das Praxissemester bildet damit das inhaltliche Scharnier zwischen der grundständigen wissenschaftlichen Qualifikation in den ersten vier Semestern und der Studienabschlussphase im 6./7. Semester. 

  • Zeitraum: im 5. Studiensemester über einen Zeitraum von 20 Wochen (in der Regel vom 01.10. – 31.03.)
  • Arbeitszeit: entspricht den Arbeitszeiten einer vollbeschäftigten sozialpädagogischen Fachkraft in der jeweiligen Einrichtung/Praxisstelle. Seminartage an der Hochschule zählen in vollem Umfang zu den Arbeitszeiten der Studierenden und sind von den Praxiseinrichtungen bei der Berechnung der Wochenarbeitszeiten einzubeziehen. 
  • Fehlzeiten: dürfen eine Gesamtzahl von 10 Tagen nicht überschreiten. Fehltage, die über 10 Tage hinausgehen, müssen nachgearbeitet werden. Bei weniger als 10 Tagen ist die Notwendigkeit einer Nacharbeitung der Fehltage individuell mit der Praxiseinrichtung zu klären.
  • Schließzeiten der Praxiseinrichtungen: (z.B. über die Herbstferien, Weihnachtsferien) zählen nicht zum Praxissemester und müssen individuell bei der Festsetzung des Praktikumszeitraums berücksichtigt werden.
  • Auswahl an Praxiseinrichtungen: Praxisstellen werden durch die Studierenden ausgewählt. Die Hochschule steht den Studierenden  unterstützend zur Seite. Die endgültige Anerkennung seitens der Hochschule erfolgt durch Bestätigung der Praxissemestervereinbarung.
  • Anerkennung von Praxisstellen: werden von der Hochschule auf der Grundlage  der ‚Ordnung über die Staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen‘ vom 8. Dez.2014 (Amtsblatt des Saarlandes, S. 3-6) anerkannt. 
  • Gemeinsame (Ausbildungs-)Verantwortung: Laut Praxissemestervereinbarung existiert eine gemeinsame Verantwortung der Hochschule und der Praxiseinrichtungen für die Ausbildung der Studierenden im Praxissemester. Alle Vertragsparteien verpflichten sich, auf das erfolgreiche Absolvieren des Praxissemesters und dessen Zielsetzung hinzuarbeiten. Bei Schwierigkeiten im Anleitungsprozess steht das Praxisreferat beratend zur Verfügung. Eine Auflösung der Praxissemestervereinbarung erfordert ein klärendes Gespräch zwischen allen Vertragsparteien (Hochschule, Praxiseinrichtung und Studierende) sowie eine Übereinkunft in der gemeinsamen Entscheidung. 
  • Professionelle Begleitung in der Praxis: Die Studierenden werden im Praxissemester durch ihre jeweiligen Praxisanleiter*innen professionell begleitet und sollen regelmäßige Reflexions- und Feedbackgespräche mit den Praxisanleiter*innen über die gemeinsame berufliche Praxis erhalten. Hierfür ist ein gemeinsamer Arbeitsanteil von mindestens 50% des Stellenumfangs zu gewährleisten. 
  • Begleitung durch die Hochschule: Studierende im Praxissemester werden seitens der Hochschule über (1) Supervision und kollegiale Beratung sowie (2) Theorie-Praxis-Seminare hochschuldidaktisch begleitet. Dies geschieht in Form einer Vorbereitung des Praxissemesters im Rahmen einer Blockwoche vor dem Praxissemester, sowie durch begleitende Seminare an der Hochschule (14-tägig, jeweils 2 SWS). Die Studierenden sind von den Praxiseinrichtungen für diese Begleitseminare ganztägig freizustellen. 

 

Konzept zum Praxissemester (als Überschrift)

Informationen zum hochschuldidaktischen Konzept im Praxissemester findet Sie unter folgendem Link (Studierende Konzept) oder im Band zum Praxissemester: Freis, M. (2019): Ethnographie im Praxissemester. Soziale Arbeit am Lernort Praxis studieren. Münster/ New York: Waxmann Verlag.

 

Voraussetzung zur Anerkennung als Praxisstelle

Als Praxisstelle im Praxissemester wird anerkannt, wer folgende Voraussetzungen erfüllt: 

  • Praxiseinrichtung im Bereich der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit (in welcher Studierende des BA Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit nach Abschluss ihres Studiums ohne Zusatzqualifikation arbeiten könnten)
  • vorliegende staatliche Betriebserlaubnis
  • Qualifizierte Praxisanleiter(innen) mit einschlägigem (Fach-)Hochschulabschluss (BA; MA, Dipl. Soziale Arbeit bzw. Kindheitspädagogik, Dipl. Pädagogik; BA; MA Erziehungswissenschaften, weitere Qualifikationen nach Einzelprüfung), die die Begleitung der Studierenden während des Praxissemesters übernehmen
  • Praxisanleiter(innen) mit mindestens 50% Stellenanteil
  • mehrjährige Berufserfahrung (mindestens 3 Jahre)
  • davon mindestens ein Jahr in der Praxiseinrichtung, in welcher das Praxissemester absolviert werden soll
  • Praxisanleiter(innen) erhalten nach Möglichkeit eine zeitliche Entlastung durch den Träger der Praxiseinrichtung.

 

Erwartungen an den Lernort Praxis

  • Konzept Leinenbach
  • delegierte Verantwortung: ein Verständnis der Praxiseinrichtung als Ausbildungsinstitution im Praxissemester und die Unterstützung der Ziele des Praxissemesters
  • Kooperation der Lernorte: enge Zusammenarbeit des Lernortes Praxis mit dem Lernort Hochschule (z.B. im Rahmen der Teilnahme an den jährlichen Konferenzen der Praxisanleiter(innen), den Weiterbildungen für Praxisanleiter(innen), der Fortbildung "Akademische*r Praxisanleiter*innen" oder der praxissemesterbegleitenden Supervision für Praxisanleiter*innen)
  • Ermöglichung eines gemeinsamen beruflichen Alltags mit der Praxisanleiter*in: mindestens 50% der Tätigkeiten der Studierenden sollten im gemeinsamen beruflichen Alltag mit ihren Praxisanleiter(innen) stattfinden
  • Praxissemesterplanung: gemeinsame Erarbeitung einer Lernzielplanung im Rahmen des Praxissemesterplans (Verweis Dokument)
  • Praxisreflexion: regelmäßige Reflexionsgespräche der gemeinsamen beruflichen Praxis (mindestens 14-tägig). 
  • Feedbackgespräche: klar terminierte Feedbackgespräch zur Kompetenzentwicklung der Studierenden (mindestens ein Gespräch als Zwischenfeedback sowie ein Abschlussfeedback)
  • Leistungsbeurteilung: abschließende schriftliche Beurteilung der Leistungen der Studierenden
  • Kenntnisnahme: Möglichkeit zur Kenntnisnahme des abschließenden Praxissemesterberichtes der Studierenden bevor dieser an der Hochschule eingereicht wird

 

Individuelle (Prozess-)Beratung und Krisengespräche durch das Praxisreferat

Individuelle (Prozess-)Beratung von Kooperationspartner(innen) der Praxis bzw. Praxisanleiter(innen) und Krisengespräche mit Beteiligung des Praxisreferates können in folgenden Situationen hilfreich sein:

  • bei der Anerkennung als Praxisstelle bzw. der Klärung möglicher Aufgabenbereiche für Studierende im Praxissemester
  • bei Fragen rund um die formalen Rahmenbedingungen des Praxissemesters
  • bei Fragen rund um die konzeptionelle Ausrichtung des Studierens am Lernort Praxis
  • bei Fragen, Problemen bzw. Krisen im Anleitungsprozess
  • bei Fragen zur Praxissemesterplanung, Beurteilung und zum Praxissemesterbericht
  • bei drohendem Scheitern des Praxissemesters
  • etc.

 

Folgendes fehlt noch!!

Konferenz der Praxisanleiter(innen) (Als Überschrift)

Die nächste Konferenz der Praxisanleiter(innen) findet am ??? statt. Siehe Terminplan. 

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