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Modul BSP-2.3: Übung zu ausgewählten Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit 

Im Rahmen des ersten Studiensemesters findet die Übung zu ausgewählten Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit statt. In einer gemeinsamen Überblicksvorlesung im Plenum wird seitens des Praxisreferates ein Überblcik über die unterschiedlichen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit gegeben. Hier werden gängige Systematisierungsversuche der Arbeits- und Handlungsfelder als Ausgangsgrundlage genutzt. Ausgehend von dem grundlegenden Überblick im Plenum, findet dann eine Einteilung in Übungsgruppen zu je 15 Personen statt, die sich über den Zeitraum des ersten Semesters mit je einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit oder Pädagogik der Kindheit auseinandersetzen. Die Übungsgruppen werden von den Dozierenden des Studiengangs geleitet und beschäftigen sich in einem ersten Teil mit einer inhaltlichen Einführung auf der Basis wissenschaftlicher Literatur. Im zweiten Teil der Übung stellen Vertreter(innen) aus der Praxis ihre Einrichtung, Arbeit und Methoden im Rahmen mehrerer Übungsgruppensitzungen vor. Die Kolleg(innen) aus der Praxis werden seitens des Praxisreferates angesprochen und an die Dozierenden der Übungsgruppen vermittelt.  

Den Abschluss der Übungsgruppen bildet die Praxisstellenbörse des Studiengangs, die die sehr spezifische Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Handlungsfeld um einen breiten Überblick über die Trägerstrukturen im Saarland und den angrenzenden Regionen, sowie die gesamte Palette unterschiedlichster Handlungsfelder ergänzt. Im Rahmen der Praxisstellenbörse findet dann auch die Abschlussreflexion der Übungsgruppen statt. 

Abb. ?: Modulaufbau BSP 2.3 Ausgewählte Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit 

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Wahlpflichtmodule

Zahlreiche Wahlpflichtseminare werden über Lehrbeauftragte aus der professionellen Praxis angeboten. Dabei variieren die Themen und Lehrbeauftragten von Semester zu Semester.

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Exkursionen

Im Rahmen der Wahlpflichtseminare besteht regelmäßig die Möglichkeit einer Exkursion zu Fachtagen (z.B. Berufsverband für Soziale Arbeit DBSH) und Kongressen. Diese werden seitens unterschiedlicher Professor(innen) und deren Mitarbeiter(innen) angeboten. Darüber hinaus werden Studientage angeboten, an denen Vertreter(innen) aus Hochschule und Praxis ausgewählte Themen zusammen mit den Studierenden erörtern.

Zahlreiche Dozierende arbeiten in ihren Lehrveranstaltungen mit Vertreter(innen) aus der professionellen Praxis zusammen. Dies äußert sich so, dass entweder Exkursionen in die Praxiseinrichtungen angeboten werden oder Praxisvertreter(innen) an Lehrveranstaltungssitzungen teilnehmen und aus ihrer Praxis berichten. Dieser Einbezug der Praxis in die Hochschule trägt maßgeblich zum Praxisbezug des Studiengangs bei. Hier muss vor allem die vertrauensvolle und wertschätzende Kooperation mit den Praxispartnern betont werden, die ihre eigene Arbeit regelmäßig in die Hochschullehre einbringen. Exkursionen in die Praxis & Praxisvertreter(innen) in der Lehre werden von vielen Dozierenden angeboten. Das Praxisreferat unterstützt bei der Vermittlung zu Praxiseinrichtungen, wenn geeignete Praxispartner für verschiedene Themen erst noch gefunden werden müssen.  

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Studientage, summer schools & Studienprojekte

Studientage und summer schools im Department Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit greifen aktuelle Themen, häufig mit einem professionstheoretischen Bezug, auf und bieten Studierenden die Möglichkeit mit Vertreter(innen) aus Wissenschaft und Praxis in einen fachlichen Austausch zu kommen. Themen der vergangenen Studientage waren bspw. folgende:  

  • Summer School „Soziale Bewegungen und Soziale Arbeit. Von den 80er bis heute“ (SoSe2015) 
  • Studientag „Geschichte der Heimerziehung“ (SoSe 2016) 
  • Studientag „Zur Bedeutung der Internationalisierung in Sozialer Arbeit, Pädagogik der Kindheit sowie Pflege- und Gesundheitswissenschaften“ (WiSe 2016/17) 
  • Studientag „Inklusion als Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe“ (SoSe 2017) 
  • Summer school „Soziale Arbeit zwischen Begrenzungen, Entgrenzungen und Grenzgängertum.“ (SoSe 2017) 

STUDIENPROJEKTE?

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Praxisfallwerkstätten

Das Wahlpflichtseminar „Praxisfallwerkstatt“ findet in enger Verbindung mit der Praxis der Sozialen Arbeit statt und macht im Format einer sozialpädagogischen Kasuistik Fälle aus der Praxis in der Hochschullehre zum Thema. Neben dem konkreten „Fall“ als Fokus professionellen Handelns, soll die Nützlichkeit der Reflexionen zwischen den Lernorten ‚Praxis‘ und ‚Hochschule‘ in den Blick gerückt werden. Vertreter*innen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern professioneller Sozialer Arbeit bringen aktuelle Fälle in die Praxisfallwerkstatt ein, die durch unterschiedliche Reflexionsmethoden (z.B. reflecting team; kreative Darstellungsmethoden; Strukturaufstellung; 360°Feedback) bearbeitet werden.

Ziel der Bearbeitung dieser Fälle ist einerseits den Studierenden Einblicke in komplexe und aktuelle Fälle der Sozialen Arbeit zu geben. Andererseits sollen gemeinsam mit den Vertreter*innen der professionellen Praxis Ideen generiert werden, die für die weitere Fallbearbeitung interessant sein können. Wissen und Können der Profession der Sozialen Arbeit artikulieren sich in den Reflexionen über diese Fälle, deren Falldynamiken, die Fallentwicklung, aktuelle Probleme und Schwierigkeiten, fehlende Zukunftsperspektiven oder die Reflexion eigener Interventionen.

Studierende, Dozierende und Praxisvertreter*innen entwickeln in der Praxisfallwerkstatt neue (oder alte) Ideen, variieren die Perspektiven auf den Fall oder bringen neue Perspektiven ein, um gemeinsam Impulse für die Praxis zu erarbeiten.

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