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Bei der Planung des Praxissemesters sind verschiedene Kriterien zu beachten:

  • Das Praxissemester findet im 5. Studiensemester für einen Zeitraum von 20 Wochen (01.10. – 31.03.) statt.
  • Die Arbeitszeit entspricht der der vollbeschäftigten sozialpädagogischen Fachkräfte in der jeweiligen Einrichtung/Praxisstelle.
  • Fehlzeiten, die eine Gesamtzahl von 10 Tagen überschreiten, müssen nachgearbeitet werden. Bei weniger als 10 Tagen ist die Notwendigkeit einer Nacharbeitung der Fehltage individuell mit der Praxiseinrichtung zu klären.
  • Praxisstellen werden durch die Studierenden ausgewählt. Die Hochschule steht den Studierenden dabei unterstützend zur Seite. Die endgültige Anerkennung seitens der Hochschule erfolgt durch Bestätigung der Praxissemestervereinbarung.
  • Praxisstellen werden von der Hochschule anerkannt nach der ‚Ordnung über die Staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen‘ vom 8. Dez.2014 (Amtsblatt des Saarlandes, S. 3-6)
  • Laut Praxissemestervereinbarung existiert eine gemeinsame Verantwortung der Hochschule und der Praxisstellen für die Ausbildung der Studierenden im Praxissemester
  • Die Studierenden werden im Praxissemester durch ihre jeweiligen Praxisanleiter*innen professionell begleitet und sollen regelmäßige Reflexionsgespräche mit den Praxisanleiter*innen über die gemeinsame berufliche Praxis erhalten.

Kriterien und vorzulegende Dokumente:

  • Die Anmeldung zum Praxissemster ist bis zum 31.07. jeden Jahres beim Praxisreferat einzureichen.
  • Die Vereinbarung zum Praxissemster, welche ebenfalls von der Praxisstelle unterzeichnet werden muss, ist bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Praxisphase abzugeben.
  • Der Praxissemesterplan (Abgabedatum spätestens sechs Wochen nach Beginn des Praxissemesters) dient dabei als Orientierungs- und Strukturierungsmoment für das Praxissemester. Hier werden wechselseitige Erwartungen, Ziele, inhaltliche Schwerpunkte, Tätigkeitsgebiete sowie zeitliche und organisatorische Abläufe festgehalten, die der Sicherung der Qualität der Praxisausbildung dienen.
  • Begleitend zum Praxissemester sind die Teilnahme an den Veranstaltungen Theorie-Praxis-Seminar und Supervision an der Hochschule verpflichtend und Voraussetzung für die spätere staatliche Anerkennung. Diese finden 14-tägig statt . Die Studierenden müssen zu diesem Tag von der Tätigkeit in der Praxiseinrichtung freigestellt werden.
  • Bis zum 30.11. ist die Arbeitsfeldanalyse an der Hochschule vorzulegen.
  • Bis zum 31.03. ist der Praxissemesterbericht an der Hochschule vorzulegen.  

Individuelle Möglichkeiten das Praxissemester in Teilzeit oder mit verminderten Tagesstunden, bei notwendigem Nachteilsausgleich (o.ä.), bei höheren Fehlzeiten, etc. erfolgreich abzuschließen, können individuell mit dem Praxisreferat in Zusammenarbeit mit dem Prüfungsausschuss abgesprochen werden.

Abschließende Beurteilung und Anerkennung des Praxissemesters:

 

  • Die Praxisanleiter*innen geben zum Ende des Praxissemesters eine Beurteilung der Studierenden ab, die der Hochschule dreifach im Original eingereicht wird.
  • Diese Beurteilung ist Bestandteil des Antrags auf staatliche Anerkennung.
  • Für die Praxissemesterbeurteilung muss das Formblatt 3: „Beurteilung des Praxissemesters“ verwendet werden (http://www.htw-saarland.de/sowi/Studium/studienangebot/sozialpaedagogik ).
  • Die Anerkennung des Praxissemesters erfolgt durch die Hochschule und auf der Grundlage der Bewertung der Arbeitsfeldanalyse, des Praxissemesterberichtes und der Beurteilung durch die Praxisanleiter*innen.
  • Die Bewertung des Praxissemesterberichtes („bestanden/nicht-bestanden“) erfolgt durch die Dozierenden der Theorie-Praxis-Seminare.

 

Des Weiteren ist das Praxissemester Teil des Verfahrens für die staatliche Anerkennung. Als erfolgreich abgeschlossen gilt das Praxissemester, wenn:  

  1. die staatliche Anerkennung wird nach Abschluss des Studiums vom Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport erteilt
  2. ein Praxisbericht einerseits exemplarisch erkennen lässt, dass die Studierenden theoretisches Wissen und handlungspraktisches Wissen miteinander verbinden können 
  3. dabei sich selbst (eigenes Handeln und Wahrnehmen) sowie professionelles Handeln aus multiperspektivisch betrachten können. 
  4. Regelmäßig am Theorie-Praxis-Seminar und der Supervision teilgenommen haben (mindestens 80%) 
  5. Eine Beurteilung durch die Praxisanleiter(in) erfolgt ist, die die berufliche Eignung erkennen lässt 
  6. Sowie nicht mehr als 10 Fehltage in der Praxiseinrichtung zu Stande gekommen sind.  

 

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