Studiengang im Überblick

Abschluss Master of Engineering
Regelstudienzeit 3 Semester
Studienbeginn Sommersemester
Bewerbungsfrist 15. Januar

Fahrzeugtechnik

Die Automobilindustrie ist der Leistungsmotor der deutschen Wirtschaft. Sie stellt sich mit ihrer Innovationskraft immer neuen Herausforderungen aus Markt und Gesellschaft und reagiert darauf mit besseren Produkten und Prozessen. Ein Job für Fahrzeugtechnikerinnen und -techniker. Denn sie behalten ökologische, ökonomische und sicherheitstechnische Anforderungen im Blick. Ob neue CO2-reduzierte Antriebe, E-Mobilität, oder automatisiertes Fahren: Auf der Agenda der modernen Autobauer stehen zukunftsweisende Themen – und wir bereiten die Fachkräfte von morgen darauf vor.

In den Pflichtmodulen des Bachelor-Studiengangs Fahrzeugtechnik geht es um spannende Themen wie Angewandte Messtechnik, Fahrzeugaufbauten und Leichtbau, Grundlagen der Konstruktions- und Fertigungstechnik sowie Ingenieur- und technische Mathematik. In Wahlmodulen vermitteln wir unseren Studierenden außerdem die Grundlagen aus so wichtigen Bereichen wie Bremsen- und Motorentechnik, Elektromobilität, Batterietechnologie und LKW-Technik.

Klingt gut? Das finden wir auch. Unser Fach ist immens abwechslungsreich. Deshalb ist es uns wichtig, die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Fahrzeugtechnik auf die großen Aufgaben der Automobilbranche vorzubereiten. Sie werden in fahrzeugtechnischen Disziplinen wie Aufbau, Antrieb und Fahrwerk die innovativen Impulsgeber von morgen sein – und wir bilden sie schon heute dafür aus.

Berufsperspektiven und Karriere

Die Fahrzeugindustrie ist im Wandel – und dieser Wandel braucht neue Profis, die neue Fahrzeugtechnik vorausdenken und umsetzen können. Deshalb suchen Automobilhersteller und Zulieferer händeringend qualifizierte Fachkräfte wie jene, die wir an der htw saar im Studiengang Fahrzeugtechnik ausbilden. Denn sie haben bei uns gelernt, an komplexe Aufgaben für das Gesamtsystem Fahrzeug systematisch heranzugehen. Eine Fähigkeit, die in der Produktentwicklung und -applikation, der Simulation oder im Projektmanagement gebraucht wird wie nie zuvor.

Wo auch immer unsere Absolventinnen und Absolventen also eingesetzt werden: Es warten spannende Aufgaben auf sie. Sie entwickeln Benzin- und Dieselmotoren weiter, denken voraus bei Elektro- und Hybridfahrzeugen, perfektionieren Leichtbauweisen, setzen neue Maßstäbe in der Fahrer-Fahrzeug-Umwelt-Kommunikation und geben dem autonomen Fahren neue Impulse. Außerdem können sie Aufgaben in angrenzenden Bereichen wie der Kundenbetreuung, der technischen Dokumentation und dem Marketing übernehmen.

Zudem können unsere Absolventinnen und Absolventen bei technischen Prüfstellen wie TÜV oder DEKRA tätig werden und als wissenschaftliche Mitarbeiter in der Hochschullandschaft und damit in der Forschung bleiben. Mit dem Master Fahrzeugtechnik M. Eng. vertiefen und erweitern sie ihr zuvor erlerntes Wissen, um die Voraussetzungen für eine spätere Führungsposition in einem Unternehmen zu schaffen.

Studienverlauf

(1) Das Studium wird als Vollzeitstudium durchgeführt. Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich Prüfungszeiten und der Anfertigung der Master-Abschlussarbeit drei Semester.

Das Studium ist in folgende Modul-Gruppen gegliedert:

  • Module in den Bereichen Hard-/ Software und Simulation (insg. 24 ECTS-Punkte)
  • Wahlpflichtmodule (insg. Min. 6 ECTS-Punkte)
  • Spezialisierungsmodule sollen aus den Wahlpflichtmodulen individuell gewählt werden aus den Master-Studiengängen Elektro-/Informationstechnik, Engineering und Management, Mechatronik, Kommunikationsinformatik, Maschinenbau, Sicherheitsmanagement und Bionik (insg. Min. 6 ECTS-Punkte)
  • Master-Abschlussarbeit und Master-Kolloquium (insg. 30 ECTS)

(2) Module sind Pflicht- oder Wahlpflichtmodule. Die Beschreibung der fachlichen Inhalte der Module im Einzelnen erfolgt im Modulhandbuch.
(3) Einzelne Wahlpflichtmodule können in englischer Sprache angeboten werden. Ein Simultanangebot in Deutsch ist in diesen Fällen nicht vorgesehen.
(4) Die einzelnen Module und Teilmodule, die Zuordnung zu den Studiensemestern, die Zahl der Semesterwochenstunden sowie die Art der Lehrveranstaltungen und der Prüfungsleistungen je Semester sind dem Studienplan in Abschnitt 2 zu entnehmen.
(5) Für einen erfolgreichen Abschluss sind 90 ECTS-Punkte zu erwerben.
(6) Ein ECTS-Punkt entspricht einem Workload von 30 Stunden.
(7) Der reguläre Studienbeginn ist zum Sommersemester. Ein Einstieg zum Wintersemester ist im Rahmen freier Studienplatzkapazitäten möglich.

Zugangsvoraussetzung

Für den Zugang zum Master-Studiengang gelten folgende Qualifikationsvoraussetzungen:

(1) Ein mit der effektiven Gesamtnote von 2,9 oder besser bewerteter erster berufsqualifizierender Studienabschluss in Fahrzeugtechnik oder ein vergleichbarer ingenieurwissenschaftlicher Abschluss in einem Umfang von mindestens 210 ECTS-Punkten.

(2) Beträgt die Regelstudienzeit des vorangegangenen Studiums nur 6 Semester, entsprechend 180 ECTS-Punkten, so wird die Zulassungskommission die Teilnahme und das erfolgreiche Bestehen von Zusatzleistungen (Module des Bachelor-Studiengangs) im Umfang von mindestens 30 ECTS-Punkten auferlegen. Die Erfüllung der Auflagen ist bis zum Studienende nachzuweisen.

(3) Die effektive Gesamtnote berechnet sich aus der Note des Abschlusszeugnisses, verringert um einen kumulierbaren Bonus von

  • 0,2 bei Abschluss des Studiums in der Regelstudienzeit oder früher,
  • 0,1 bei Abschluss des Studiums ein Semester nach Ablauf der Regelstudienzeit,
  • 0,1 bei einer Berufstätigkeit im Bereich der Fahrzeugtechnik von mindestens einem Jahr (Vollzeit) und
  • 0,2 bei einer Berufstätigkeit im Bereich der Fahrzeugtechnik von mindestens drei Jahren (Vollzeit).

(4) Kann zum Antragstermin das Zeugnis gemäß Absatz 1 noch nicht vorgelegt werden, sind ein beglaubigter Nachweis über die bisher erbrachten Prüfungsleistungen und ein beglaubigter Nachweis über die vorläufige Gesamtnote bzw. Durchschnittsnote vorzulegen. Der Nachweis über den Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums (z.B. Bachelor, Diplom) ist in diesem Fall spätestens bis zum Tag der Immatrikulation nachzureichen.

(5) Bei Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer (ausländische Studierende, Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung außerhalb Deutschlands) sind zusätzlich Deutschkenntnisse entsprechend der gültigen Sprachenrichtlinie der htw saar nachzuweisen.

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