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Der europäische Bau- und Projektmanager ist kein klassischer Bauingenieur bzw. Bauingenieurin im nationalen Sinne, sondern arbeitet an Bauprojekten, die im europäschen oder internationalen Raum angesiedelt sind.
 


Studierende des 1. Studienjahres besichtigen die Bausstelle des Metzer Robert-Schumann-
Krankenhauses in Begleitung von Prof. Vincent Rog
er (1. v. l.), Studiengangsleiter in Metz

 

Das Aufgabenfeld beginnt bei der Konzeption von Bauprojekten, geht über den Entwurf zur technischen Planung in die Ausführung und reicht bis zum Betrieb von Bauwerken. Hieraus ergibt sich das weite Feld von möglichen Arbeitsplätzen. Im Wesentlichen ergeben sich drei Arbeitsbereiche in ganz unterschiedlichen Planungsbüros und Baufirmen.

  • Ingenieur- und Architektenbüros:
    Entwurfplanung und technische Planung, Gestaltung der Projektorganisation mit Ablauf- und Terminplanung, Kostenmanagement, Vertragsmanagement für den Auftraggeber; Abstimmung der unterschiedlichen Interessen der am Bau Beteiligten, insbesondere unter Beachtung der unterschiedlichen nationalen Systeme innerhalb der europäischen Union. Neben Sprachkenntnissen sind hier insbesondere Kenntnisse der nationalen Gesetze und Verordnungen sowie der unterschiedlichen Strukturen der Bauwirtschaft in den betreffenden Ländern erforderlich.
     
  • Ingenieurbüros und Baufirmen:
    Europäische Projekte werden in der Regel durch Generalunternehmer ausgeführt. Für das eigene Unternehmen ist die Koordination zu den nationalen oder internationalen Auftraggebern und den nationalen Landesbehörden aufzubauen. Die Entwicklung und Verhandlung von Verträgen zwischen den einzelnen europäischen Partnern ist erforderlich. Hierfür sind Kenntnisse über die wirtschaftliche Struktur der Länder, die unterschiedlichen Verfahren zur Bewertung von Baustoffen und Berechnungsverfahren notwendig. Zum Beispiel sind die Verfahren zur Bewertung der Standsicherheit von Bauwerken und die damit verbundenen Fragen zur Absicherung von Schäden in Deutschland, Frankreich und Luxemburg unterschiedlich. 
     
  • Immobilienabteilungen und Immobilienbüros:
    Immer mehr Firmen arbeiten europaweit und betreiben Fabriken, Bürogebäude oder Wohnanlangen in unterschiedlichen europäischen Ländern. Der Betrieb, die Unterhaltung und die Nutzung der Bauwerke richtet sich einerseits nach den nationalen Besonderheiten der einzelnen Länder, andererseits aber auch nach den Besonderheiten der Firmen und ihrem nationalen Firmensitz. Hierfür sind Kenntnisse über die Gebäudetechnik und deren Anforderungen erforderlich. Auch die betriebwirtschaftliche Rentabilität von Bauwerken ist zu ermitteln.


Die Arbeitsfelder

Die Arbeitsfelder in der grenznahen Region Saarland-Luxemburg-Lothringen oder der europäischen Union, aber auch im internationalen Umfeld sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Durch das Zusammenwachsen der Länder in Europa werden Bauingenieure und -Ingenieurinnen benötigt, die die nationalen Besonderheiten der einzelnen Länder kennen. Daher ist der Studiengang Europäisches Baumanagement bewusst in der Grenzregion der drei Länder Frankreich, Luxemburg und Deutschland angesiedelt, in denen auch das Studium stattfindet.

Siehe dazu die Portrait 2 und Videointerviews von ehemaligen Studierenden:

Interview 1   Interview 2   Interview 3   Interview 4   Interview 5  
Interview 6   Interview 7   Interview 8   Interview 9   Interview 10

(Die Interviews wurden bei der 35-Jahr-Feier des DFHI im November 2013 aufgenommen)

Aufbauend auf den Bachelorstudiengang wird der binationale Master-Studiengang Europäisches Baumanagement angeboten.

                                       
*)  Nach maßgabe der erbrachten Studienleistungen (Notenschnitt der Studienphase in Luxemburg) kann zudem das Abschlussdiplom "Bachelor en Ingénierie" der Universität Luxemburg erworben werden. 

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