Zulassungsvoraussetzungen

Supply Chain Management - Master

(1)       Qualifikationsvoraussetzungen für die Zulassung zum Master-Studiengang:

a)         Ein mit der Gesamtnote von 2,9 oder besser bewerteter erster berufsqualifizierender Studienabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) in einem wirtschaftswissenschaftlich orientierten Studiengang, der an einer nationalen oder internationalen Hochschule erworben wurde, oder ein gleichwertiger Abschluss, in einem Umfang von 210 Credits (Kreditpunkte nach dem European Credit Transfer System – ECTS). Über die Gleichwertigkeit anderer Studiengänge sowie über weitere Ausnahmen entscheidet die Zulassungskommission (s. Abschnitt 1.3) im Einzelfall.

b)         Bewerberinnen und Bewerber, die den Abschluss eines Bachelor-Studiengangs gemäß Abs. 1. lit. a) mit weniger als 210 ECTS-Punkten aber mindestens 180 ECTS-Punkten nachweisen, können

i.          unter Auflagen die einen Umfang von bis zu 30 ECTS-Punkten aufweisen, zugelassen werden. Die Erfüllung der Auflagen ist bis zur Zulassung zur Master-Abschlussarbeit nachzuweisen. Folgende Möglichkeiten im In- oder Ausland können von der Zulassungskommission festgelegt werden:

1.         Erbringung zusätzlicher Leistungen aus betriebswirtschaftlichen Studiengängen. Die Zulassungskommission entscheidet über die im Einzelfall nachzuweisenden Module;

2.         Erbringung eines Praxis-Transfer-Moduls;

3.         Erbringung eines Forschungs-Transfer-Moduls.

ii.         unter Anerkennung von außerhochschulischen Leistungen zugelassen werden (s. Richtlinie „Anerkennung von außerhochschulischen Leistungen“). Folgende außerhochschulische Leistungen können anerkannt werden:

1.         Eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit (in Vollzeit): Die Berufserfahrung gilt als einschlägig, wenn sie im Logistikbereich gesammelt und in der Regel nach dem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss erworben wurde. Es muss dargelegt werden, inwieweit die im Folgenden aufgeführten Kompetenzen auf Bachelorniveau erworben bzw. ausgebaut wurden:

•          Fachkompetenz (z.B. fachspezifische Aufgaben und Projekte, Weiterbildungen, Lehrtätigkeiten, wissenschaftliche Tätigkeiten),

•          Methodenkompetenz (z.B. Managementaufgaben, Verantwortungsübernahme, Leitungsaufgaben),

•          Kommunikative Kompetenz (z.B. Teamarbeit/-koordination, Präsentationserstellung/-durchführung).

2.         Fachrelevanter Auslandsaufenthalt: Nachweis eines mindestens 6-monatigen Auslandsaufenthalts (Unternehmen oder Hochschule bzw. Institut) in der Regel nach dem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss. Es muss dargelegt werden, inwieweit die im Folgenden aufgeführten Kompetenzen erworben bzw. ausgebaut wurden:

•          Fachkompetenz (z.B. fachspezifische Aufgaben und Projekte, Weiterbildungen, Lehrtätigkeiten, wissenschaftliche Tätigkeiten),

•          Kommunikative Kompetenz (Präsentationserstellung/-durchführung und Teamarbeit in einer Fremdsprache, Verständnis der Bedeutung non-verbaler Kommunikation und Symbolik),

•          Interkulturelle Fachkompetenz.

Dabei entscheidet die Zulassungskommission auf Basis der eingereichten Unterlagen über die Anerkennung der außerhochschulischen Leistungen.

c)         Der Nachweis der folgenden Grundkenntnisse:

•          Grundlagen der Logistik / Produktion / Beschaffung im Umfang von 15 ECTS-Punkten.

•          Grundlagen der Informations- und Datenverarbeitung im Umfang von 10 ECTS-Punkten.

d)        Kenntnisse in Mathematik und Statistik im Umfang von 9 ECTS-Punkten.

e)         Der Nachweis über Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Sprachniveau B2 (upper in-termediate level) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER). Als Nachweis gilt:

•          ein externer Test von entsprechendem Niveau (z.B. TOEFL, TOEIC, IELTS) oder

•          ein anderer Sprachnachweis (z.B. von einer anderen Hochschule), der einen Verweis darauf enthält, dass die Sprachkompetenz mindestens dem Niveau B2 des GER entspricht.

Absolventinnen und Absolventen der Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaft, Internationale Betriebswirtschaft, Internationales Tourismus-Management, DFHI-Logistik und DFHI-Betriebswirtschaft der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, die im Rahmen ihres Bachelor-Studiums die (Wahl-)Pflichtmodule Englisch absolviert haben, brauchen bei ihrer Bewerbung die Englischkenntnisse nicht erneut nachzuweisen.

(2)       Weiterhin können Bewerberinnen und Berwerber zugelassen werden, die die Qualifikationsvoraussetzungen gemäß Abs. 1. lit. a), b), d) und e) nachweisen, wenn höchstens 10 ECTS-Punkte in Grundlagen der Logistik / Produktion / Beschaffung und/oder Informations- und Datenverarbeitung nach Abs. 1. lit. c) fehlen. Die Zulassungskommission legt einzelne Lehrveranstaltungen zu Beginn des Studiums fest, die für die Nachqualifikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes belegt werden müssen.

(3)       Die Entscheidung, ob die in den vorstehenden Absätzen genannten Qualifikationsvoraussetzungen vorliegen, obliegt der Zulassungskommission.

(4)       Leistungen nach Abs. 1. lit. b) i. und Abs. 2 sind keine im Rahmen des Masterstudiums erbrachten Leistungen; sie werden weder mit ECTS-Punkten für den Studienabschluss belegt, noch finden sie in die Prüfungsgesamtnote Eingang. Der Nachweis dieser Leistungen nach Abs. 1 lit. b) i. wird durch die Hochschule bescheinigt.

(5)       Dem Antrag auf Zulassung sind die üblichen Unterlagen (Anmeldungsformular, Zeugnisse) sowie ein schriftlicher tabellarischer Lebenslauf (max. 2 Seiten) beizufügen. Ferner ist der Titel der Bachelor-Abschlussarbeit anzugeben, sofern dieser nicht explizit auf dem Zeugnis ausgewiesen ist. Für Bewerber/innen, die einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes erworben haben, sind der Bewerbung die Modulbeschreibungen der belegten Fachmodule Logistik / Produktion / Beschaffung und Informations- und Datenverarbeitung (IT) des ersten Studiums beizufügen.

(6)       Kann zum Antragstermin das Zeugnis gemäß Abs. 1 a) noch nicht vorgelegt werden, sind ein beglaubigter Nachweis über die bisher erbrachten Prüfungsleistungen und ein beglaubigter Nachweis über die vorläufige Gesamtnote bzw. Durchschnittsnote vorzulegen. Der Nachweis über den Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums (z.B. Bachelor, Diplom) ist in diesem Fall spätestens bis zum Tag der Immatrikulation nachzureichen.