

Die Bauindustrie steht vor einem Paradigmenwechsel. Umfangreiche Änderungen in aktuellen Prozessen sind notwendig um langfristig den Zugang zu qualifiziertem Fachpersonal aufrecht zu erhalten. Gerade in der Baubranche existieren umfangreiche Regelwerke, welche sich migrierende Fachkräfte nicht ohne weiteres selbst beibringen können, aus diesem Grund werden hier Abschlüsse häufig nicht anerkannt. Der demographische Wandel und sinkedne Studierendenquoten im Bauingenieurwesen, aber auch der Architektur, verschärft diese Sitation zunehmend. Die Bauindustrie ist daher angehalten Zeit einzusparen, um so die verbleibenden Fachkräfte zu entlasten und den bevorstehenden Kollaps abwenden zu können.
Das Team des FH-Koop-Projekts hat sich den Prozessen der Bestandserfassung gewidmet und betreibt hier Pionierarbeit. Durch den Einsatz von KI sollen hier virtuelle Mitarbeitern dem Fachkräftemangel, aber auch der Verschwendung kostbarer (und teurer) Ressourcen entgegengewirkt werden, damit sich Architekten und Bauingenieure sich wieder ihren Kernkompetenz widmen können. Dies soll mithilfe automatisierbarer "KI as a Service" bzw. auch "Software as a Service"- State of the Art-Dienste geschehen.
Das Prinzip der fertigen Anwendung erklärt sich in drei einfachen Schritten:

Aktuell wird der Forschungstransfer vorbereitet und eine experimentelle Markteinführung eingeleitet. Die Einführung der Lösung löst zahlreiche gesellschaftliche Probleme, ungelernte Fachkräfte werden in der Lage sein Bestandsaufnahmen durchzuführen, was deren Chancen erhöht. Architekten und Bauingenieure werden entlastet. Anwälte und Beamte erhalten Baudokumentation in einem Bruchteil der Zeit und können schneller agieren und reagieren. Die Notwendigkeit von Dienstreisen werden reduziert und durch automatisierbare Bauüberwachung werden Fehler in der Umsetzung früher erkannt und Material eingespart.
Durch Folgeentwicklungen ließen sich beispielsweise Baumatierialien erkennen, automatisch in Baumittelbörsen veröffentlichen und das Urban Mining und der Ökoschnitt der gesamten Branche deutlich verbessern.
Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten oder Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte gerne an Herrn Willms oder an mich.

Professor für das Lehrgebiet Prüftechnologien und Prüfverfahren, insbesondere für Automatisierte Signal- und Bildverarbeitung von Sensordaten

Softwareentwicklung