Die 26. Internationale Migrationskonferenz findet vom 10. bis 12. Juni 2026 an der htw saar in Saarbrücken statt.
Im Zentrum der Konferenz steht das Thema Partizipation im Kontext von Migration. Dabei wird Partizipation nicht nur als politische Teilhabe verstanden, sondern als umfassende Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen, verbunden mit Fragen nach Anerkennung, Chancengleichheit und einem „guten Leben“.
Ausgehend von der Feststellung, dass Migrant*innen häufig in politischer, sozialer und kultureller Hinsicht benachteiligt sind, hinterfragt die Konferenz gängige Perspektiven, die Partizipation vor allem als Integrationsleistung von Zugewanderten begreifen. Stattdessen rücken neuere Ansätze die Schaffung von Teilhabemöglichkeiten und gleichberechtigten Zugängen in den Fokus.
Die Konferenz untersucht, wie Partizipation konkret gestaltet wird: Welche Formen, Praktiken und Konfliktlinien prägen Beteiligung? Wer wird einbezogen und wer nicht? Diskutiert werden diese Fragen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und verschiedenen Kontexten.
Ziel ist es, Partizipation neu zu „kartieren“ („mapping participation“) und ihre Bedeutung für eine nachhaltige, solidarische und inklusive Zukunft herauszuarbeiten.
Termin: 10.–12. Juni 2026
Ort: htw saar, Saarbrücken
Veranstalter: Fakultät für Sozialwissenschaften