Ein Studium der Kindheitspädagogik ist essenziell, um eine wissenschaftsgestützte, differenzsensibel reflektierte und professionelle Haltung zu entwickeln, mit der Fachkräfte den zunehmend komplexer werdenden Anforderungen moderner Bildungsarbeit begegnen können
- Prof. Dr. Charis Förster, Studienleiterin Kindheitspädagogik
| Abschluss | Bachelor of Arts, Kindheitspädagog*in |
|---|---|
| Regelstudienzeit | 7 Semester |
| Studienbeginn | Wintersemester |
| Bewerbungsfrist | siehe Fristen & Termine |
| Kurssprache | Deutsch |
Mit erfolgreichem Abschluss kann beim zuständigen Ministerium die staatliche Anerkennung beantragt werden.
Eine pauschale Anrechnung von Ausbildungszeiten im Umfang von 58 ECTS ist für Personen mit einem Abschluss als staatlich anerkannte/r Erzieher*in vorgesehen. Details finden Sie in § 9 der Studienordnung.
Der Bachelor-Studiengang Kindheitspädagogik ist ein grundständiger Vollzeitstudiengang und auf sieben Semester angelegt.
Die Lehrveranstaltungen finden während der Vorlesungszeit an drei Werktagen statt, zwei Werktage bleiben veranstaltungsfrei. Diese Studienplanung ermöglicht es interessierten Studierenden nach Immatrikulation, nach einem kooperativen Studienmodell zu studieren. Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite unter:
https://www.htwsaar.de/studium-und-lehre/im-studium/praxis/kooperatives-studium
Der Bachelorstudiengang Kindheitspädagogik verfolgt das Ziel, Studierende für die professionelle, wissenschaftlich fundierte und ethisch reflektierte Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit mit Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren zu qualifizieren. Der Studiengang ist im sozialwissenschaftlichen und bildungswissenschaftlichen Fächerspektrum verankert und verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Handlungs- und Forschungskompetenzen. Im Zentrum steht die Förderung einer professionellen Haltung, die Partizipation, Inklusion, Demokratiebildung und Kinderschutz als leitende Prinzipien frühpädagogischen Handelns begreift.
Das Studium befähigt die Studierenden dazu, Bildungsprozesse von Kindern zu begleiten, zu dokumentieren und evaluieren, familiale Lebenslagen und sozialräumliche Bedingungen einzubeziehen sowie interdisziplinäre Kooperationen mit Fachkräften aus der Sozialen Arbeit, Psychologie, Medizin, Heilpädagogik, um einige Beispiele zu nennen, aktiv zu gestalten. Ein zentraler Bestandteil des Studienprogramms ist die Entwicklung einer reflexiven Professionalität, die es ermöglicht, komplexe pädagogische Situationen zu analysieren, rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und fachlich fundierte Entscheidungen zu treffen.
Durch Kooperation mit regionalen Trägern, Institutionen und Ministerien im Saarland wird der Studiengang in das sozial- und bildungspolitische Umfeld eingebettet und trägt zur Weiterentwicklung der regionalen Bildungslandschaft bei. Absolvent*innen verfügen über die fachlichen, methodischen und personalen Kompetenzen, um in Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, sozialpädagogischen Diensten, Verwaltungseinrichtungen und Forschungsinstitutionen professionell tätig zu werden und Prozesse der Qualitätsentwicklung, Teamführung und Konzeptarbeit aktiv mitzugestalten.
Der Bachelor-Studiengang Kindheitspädagogik beschäftigt sich mit folgenden Fragen, z.B.
In Übereinstimmung mit dem vom Studiengangstag Pädagogik der Kindheit in 2015 formulierten „Berufsprofil Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge“ sieht der Studiengang den Beruf breit ausgerichtet auf die familiäre und öffentliche Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit, die Lebenswelten, Kulturen und Lebensbedingungen von Kindern und Familien sowie die Zusammenarbeit mit Familien und die Mitwirkung an der sozialen, politischen und kulturellen Gestaltung und Sicherung eines guten und gelingenden Aufwachsens von Kindern.
Neben Kernhandlungsfeldern wie Kindertageseinrichtungen (Krippe/Kindergarten/Hort), Ganztagsgrundschulen, Familienbildung und -beratung sowie im Bereich des Kinderschutzes erkennt der Studiengang im Verbund mit dem Studiengangstag weitere Potenziale des Einsatzes von Kindheitspädagog*innen in Feldern von Einrichtungsformen wie Familienzentren und Bildungshäusern, in der Mehrgenerationenarbeit und den Frühen Hilfen, im Rahmen anderer kommunaler Vernetzungsformen und in derzeit neu sich entwickelnden Feldern wie z.B. der KiTa-Sozialarbeit.
In den genannten Handlungs- und Themenfeldern werden die Studierenden qualifiziert für leitende Funktionen in Gruppen, Projekten und Einrichtungen, die Fachberatung, Projektentwicklung und -begleitung, die Organisationsberatung, Qualitäts- und Teamentwicklung, Koordinationsaufgaben in Trägerorganisationen und Fachverbänden, in Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Öffentlichkeitsarbeit, der fachpolitischen Vertretung sowie für sozialräumliche und kommunale Koordinations- und Vernetzungsaufgaben.
Ein weiteres Handlungsfeld stellen auch wissenschaftlich fundierte Entwicklungs- und (Praxis-) Forschungsprojekte an Hochschulen und Forschungsinstituten dar.
Vizepräsidentin für Forschung, Wissens- und Technologietransfer |
Professur für Theorie, Praxis und Empirie der Pädagogik der Kindheit
Sozialwissenschaften
+49 (0)681 58 67 - 481
+49 (0)681 58 67 - 99034
charis.foerster@htwsaar.de
htw saar
Haus des Wissens
Gebäude 11
Malstatter Straße 17
66117 Saarbrücken
Raum 11.07.09
Studienberatung Department Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit /
Praxisreferat Kindheitspädagogik
Sozialwissenschaften
+49 (0)681 5867 - 709
nicole.weyand-michel@htwsaar.de
studienberatung-sp@htwsaar.de
htw saar
Haus des Wissens
Gebäude 11
Malstatter Straße 17
66117 Saarbrücken
Raum 11.04.12
htw saar
Haus des Wissens
Gebäude 11
Malstatter Straße 17
66117 Saarbrücken
Raum 11.05.02
+49 (0)681 5867 - 115
studierendenservice@htwsaar.de
htw saar
Haus des Wissens
Gebäude 11
Malstatter Straße 17
66117 Saarbrücken
Raum 11.01.17