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RoboNight im Saarland

43 Schüler und 12 Schülerinnen traten in 16 Teams an

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands (HTW) veranstaltete mit der T-Systems am 13. November 2004 im Business Center der T-Systems einen Lego-Roboter-Werttbewerb, die RoboNight 2004. Zum Wettbewerb kamen über 150 Personen.

Der Beginn des Projektes RoboNight liegt eigentlich im Juni 2003, denn am 5. Juni 2003 fanden die erste Vorbesprechung mit interessierten Schülern und Lehrern statt. Die HTW bot den Schülern Trainingstermine und in den Sommerferien Trainingswochen an, die rege genutzt wurden. In den einzelnen Trainings wurden die Schüler an die Lego Mindstorms Kästen, die "hardwaretechnische Grundlage" der RoboNight herangeführt. In Teams von 2-4 Personen lernten die Schüler den Umgang mit optischen Sensoren, mit Tastsensoren und mit der Programmiersprache Not Quite C (NQC). Zur von der T-Sytems ausgerichteten RoboNight 2003 kamen am 8. November 2003 neun Teams.Die Teams konnten nach der RoboNight 2003 ihre Kästen und Laptops behalten, unter der Bedingung, an ihrer Schule eine AG zum Thema aufzubauen. Hintergrund dieser Bedingung war es, über eine regelmäßige AG und parallel angebotenen Workshops an der HTW, noch mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen und weitergehende Inhalte zu vermitteln.

Am 5. Juni diesen Jahres fand in der HTW der erste Workshop statt, der zur Vorbereitung zur RoboNight 2004 diente. Es folgten Workshop zwei und drei und ein weiterer Trainingstermin, bei dem die Teams die Gelegenheit hatten, in einer wettkampfähnlichen Situation den Umgang mit den Sensoren und die Programmierung intensiver zu trainieren.

Am 13. November 2004 war es dann endlich soweit: die zweite RoboNight im Saarland startete. 16 Teams, d.h. doppelt so viele wie vergangenes Jahr, kamen am Samstag um 10:00 Uhr in das Gebäude der T-Systems. Sie erhielten dort die Wettbewerbsregeln und die Aufgabenstellungen. Nach einer kurzen Einweisung in die Aufgaben und nach einem genauen Blick auf die Wettkampfarenen (drei Wettkampfbretter mit verschiedenen Aufgaben), drängte es die 55 Schüler an ihre Lego-Mindstorms Kästen und ihre Laptops. Es galt, bis 15:30 Uhr einen Roboter zu bauen, der alle drei Aufgaben lösen konnte.Um 17:30 Uhr eröffnete Walter Seibert (Geschäftsleitung T-Systems Saarbrücken), die RoboNight 2004 offiziell. In seiner Ansprache stellte er die gute Zusammenarbeit zwischen der T-Systems und der HTW in den Vordergrund, die auch zu dieser Veranstaltung geführt hatte.Der Rektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, freute sich über die große Beteiligung und das Engagement der Schüler, Schülerinnen und Lehrer, die über das Schuljahr in der AG gearbeitet und in ihrer Freizeit an den Trainingsterminen an der HTW teilgenommen hatten und diese Veranstaltung erst möglich machten.Dr. Susanne Reichrath, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, sah in diesem Wettbewerb eine gelungene Aktion, um jungen Menschen den Spaß an der Technik zu veranschaulichen und sie zu motivieren.Ringo Meys, Student der Elektrotechnik an der HTW und technischer Betreuer der Teams, stellte dem inzwischen auf 150 Personen angewachsenem Publikum die Wettbewerbsaufgaben vor und übergab für die Moderation des Wettbewerbs an Florian Schumacher von Unser Ding.

Die große Anzahl an Teams machte eine Aufteilung der 17 Teams in drei Gruppen notwendig. In einem Vorlauf ab 15:30 Uhr hatten die Teams jeweils zwei von den drei Aufgaben absolviert, so dass für den Finallauf vor Publikum pro Team je eine Aufgabe zu lösen war.Fünf Teams mussten zunächst die Aufgabe "Stromkreis" lösen. Auf der Arena war eine schwarze Linie angebracht, die einem Schaltkreis nachempfunden war. Der Roboter sollte die schwarze Linie erkennen und so schnell wie möglich abfahren. Hierfür setzten die Teams die optischen Sensoren ein. Sie ermöglichen es dem Roboter, schwarze Linien vom weißen Untergrund zu unterscheiden.Das Labyrinth, die Aufgabe zwei, stellte fünf andere Teams vor eine große Herausforderung. Es galt, den Roboter mit Tastsensoren durch das Labyrinth zu führen.Die Entscheidung brachte die dritte Aufgabe, die Sammelstelle. Hier musste die übrigen sechs Teams ihren Roboter so programmieren, dass er innerhalb von 2 Minuten so viele Steine wie möglich von der Platte zur Sammelstelle räumte.Nach diesem Durchgang war die Spannung auf dem Höhepunkt: welches Team konnte über alle drei Aufgaben hinweg die meisten Punkte einfahren?

Den ersten Platz belegte das Team "AET" mit einem Gesamtpunktestand von 111 Punkten. Den zweiten Platz konnte sich ein Mädchenteam, die "Fallin' Angels", mit 84 Punkten sichern, gefolgt von "GSG Speedy", die mit 79 Punkten den dritten Platz erreichten.In der Siegerehrung wurde den Teams ihre Preise durch Herrn Seibert und Frau Dr. Reichrath überreicht. Die Preise wurden von der T-Systems gestiftet (jedes Teammitglied erhielt jeweils einen Preis). Die Mitglieder von "AET" erhielten jeweils eine Minolta Digitalkamera mit Speicherkarte, die "Fallin' Angels" konnten sich über eine Playstation 2 inklusive Spiel freuen und die GSG Speedy konnten jeweils einen portablen CD-Player in Empfang nehmen.Die Jury vergab anschließend einen Kreativ- und einen Innovationspreis, gestiftet von VDE und VDI (200 Euro je Preis pro Team). Den Preis für den kreativsten Roboter erhielt das Team "The Immortals", der Preis für den innovativsten Roboter ging an das Team "SPAM-Verein.Aber auch die anderen Teams gingen nicht leer aus. Sie erhielten alle einen T-Systems-Rucksack gefüllt mit Präsenten. Abschließend sorgte Florian Schumacher noch für die richtige Feierstimmung in der Party, die den Event abschloss.

V.i.S.d.P. Katja Jung

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