
Als Ergänzung zu HAWKI werden individualisierte API-Keys angeboten. Diese stellen eine erweiterte Option für spezifische, direkte und programmatische Anforderungen an Large Language Modelle (LLMs) außerhalb von HAWKI dar, die über die reine Weboberflächen-Funktionalität von HAWKI hinausgehen.
Die API Keys ermöglichen den direkten, maschinellen Zugriff auf die leistungsstarken Google Gemini Flash LLMs. Dies bedeutet, dass die generative KI nahtlos und direkt in eigene Quellcodes, Skripte und Anwendungen eingebunden werden kann. So können maßgeschneiderte, innovative Lösungen für fortschrittliche Automatisierung, spezialisierte Datenverarbeitung und hochspezifische KI-Anwendungen in Forschung, Lehre und Verwaltung entwickelt werden, die mit einer reinen Weboberfläche nicht möglich oder effizient umsetzbar sind.
Alle Mitglieder der htw saar sind bezugsberechtigt. Die entstandenen Nutzungskosten werden unterjährig von einer Kostenstelle eingezogen.
Wir weisen darauf hin, dass eigenständig entwickelte KI-Systeme vor der Inbetriebnahme grundsätzlich umfangreichen Prüf- und Compliance-Pflichten nach dem EU AI Act unterliegen. Für reine Forschungs- und Entwicklungsprojekte an einer HAW gilt gemäß Art. 2 Abs. 6 & 8 jedoch eine ausdrückliche Ausnahme. Diese Befreiung erlischt erst, sobald ein KI-System den Laborrahmen verlässt und im Echtbetrieb, in der Lehre oder bei Praxistests genutzt wird.
Die Beantragung eines API Keys erfolgt formularbasiert in einem Double-Opt-In-Verfahren unter Zustimmung eines Kostenstellenverantwortlichen. Dank des Double-Opt-In-Verfahrens kann der Begünstigte das Antragsformular ausfüllen und in einen digitalen Briefkasten hochladen. Der zuvor informierte Kostenstellenverantwortliche muss die Zustimmung nur formlos per dienstlicher E-Mail bestätigen.
Dieser neue Service wurde gemeinsam von A3, D&P und HIZ entwickelt.

Digitalisierungs- und Prozessmanagement