„Der Studiengang ist sehr wichtig und unterschätzt, heutzutage ist Gesundheit vielmehr als reine Medizin.“
Warum hast du dich für den Studiengang entschieden?
Ich muss sagen, es war eigentlich reiner Zufall, denn ich habe geschaut welche Studiengänge es so im Saarland so gibt. Biologie und Gesundheit haben mich schon immer interessiert. Beim Besuch der htw saar Webseite hatte ich mir erst die angebotenen Studiengänge angeschaut, eingelesen und dabei hat mich der Studiengang angewandte Gesundheitswissenschaften besonders angesprochen. Im Verlauf hab ich Kontakt zu Frau Prof. Dr. phil. Renaud, Dipl.-Psych. (Studiengangsleitung) aufgenommen und von ihr die drei Perspektiven des Studiengangs, die biologische, psychologische und soziale erklärt bekommen und danach für diesen entschieden.
Wie hast du den Einstieg in das Studium erlebt und was hat dir dabei besonders geholfen?
Sehr gut. Sehr hilfreich waren die Einführungstage vor der ersten Vorlesung, dabei wurden Vorlesungsräume gezeigt, die häufiger genutzt werden und haben auch die Stundenpläne bekommen, insgesamt war es sehr organisiert.
Welche Inhalte oder Module haben dich bisher am meisten interessiert oder überrascht?
Mich interessieren am meisten die Module Psychologie und Medizin. Die Psychologiemodule finden bei Frau Prof. Dr. phil. Renaud, Dipl.-Psych. statt, diese sind sehr komplex, interessant und sehr tiefgehend, was auch zum Nachdenken nach der Veranstaltung angeregt. Am meisten überrascht haben mich die vielen unterschiedlichen Module wie Soziologie, wissenschaftliche Theorien, Medizin und Psychologie.
Wie empfindest du die Verbindung von Theorie und Praxis im Studium an der htw saar?
Man sieht in Theorie, wie die in der Praxis wirkt. Sieht anwendungsorientiert im Praxissemester, kennenlernen von zusammenwirken, Verwaltung, Pflege, Therapie.
Wie erlebst du die Zusammenarbeit mit Kommiliton*innen und den Austausch mit Dozierenden?
Der Austausch ist gut und entspannt mit den Kommiliton*innen in WhatsApp-Gruppen auch außerhalb der Veranstaltungen gegenseitig unterstützend. Die Dozierenden sind vor, während und nach den Veranstaltungen alle immer hilfsbereit und jederzeit für Fragen offen.
Gab es im bisherigen Verlauf des Studiums ein Erlebnis oder Projekt, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ja, im zweiten Semester wurde in der ersten Veranstaltung zur Einführung in das Modul Gesundheitswissenschaften ein Experiment/Spiel durchgeführt. Durch das Basteln eines Papierfliegers wurde der PDCA-Zyklus erklärt und angewendet. Der PDCA-Zyklus wurde mithilfe eines Beispiels (Papierflieger) erklärt und angewendet, dabei wurden Papierflieger gebastelt, getestet und analysiert, wie bei Bedarf die Flugkraft verbessert werden kann und dann erneut getestet. Große Projekte gab es bisher nicht, aktuell gibt es die Projektarbeit in quantitative Methoden, aber dort sind wir noch mittendrin.
Wie gut lässt sich das Studium mit deinem persönlichen Alltag (z. B. Nebenjob, Familie oder Freizeit) vereinbaren?
Egal für welchen Studiengang man sich entscheidet, man sollte sich ein Konzept/Lernmethode überlegen, wie man sich gut strukturiert, dabei sind ein gutes Zeitmanagement, Eigeninitiative und Motivation wichtig, dann lässt sich das Studium gut mit Nebenjob, Familie und Freizeit kombinieren.
Welche Kompetenzen oder Fähigkeiten konntest du im Studium bereits aufbauen, die dir für die Zukunft wichtig erscheinen?
Wissenschaftliches Arbeiten ist wichtig, wie zum Beispiel die Hermeneutik. Auch die Suche nach verlässlichen Quellen, die Überprüfung von Informationen sowie der kompetente Umgang mit Künstlicher Intelligenz sind von großer Bedeutung. Im Deutschunterricht in der Schule lernt man, wie man Texte liest, aber wissenschaftliches Arbeiten unterscheidet sich nochmal davon.
Was würdest du Studieninteressierten raten, die überlegen, Angewandte Gesundheitswissenschaften an der htw saar zu studieren?
Auf jeden Fall muss man sich bewusst sein, dass es sich um einen breitgefächerten Studiengang handelt. Außerdem sollte man Interesse am gesamten Gesundheitssystem, dem strukturellen System dahinter, sowie für Medizin, psychische und soziale Aspekte mitbringen. Man sollte aber auch bedenken, dass neben Medizin und Psychologie eben auch trockenere Themen zum Studium dazugehören, wie zum Beispiel Forschungsmethoden.
Wenn du dein Studium hier in einem Satz oder mit einem Bild beschreiben müsstest, wie würde das Aussehen?
„Der Studiengang ist sehr wichtig und unterschätzt, heutzutage ist Gesundheit vielmehr als reine Medizin.“

