Sarah Weber arbeitet derzeit als Assistenz der Geschäftsführung bei einem überregionalen Träger für Alten- und Behindertenhilfe. Sie hat Angewandte Gesundheitswissenschaften (B. Sc.) an der Hochschule Furtwangen studiert.
Ihr Berufseinstieg und Karriereverlauf
„Mein Einstieg ins Berufsleben war zuerst einmal geprägt von einer großen Unsicherheit, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte. Nach einigen Praktika in verschiedenen Berufsfeldern habe ich mich für den Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften B. Sc an der Hochschule Furtwangen entschieden. Meine Praxisstelle im vorletzten Semester wurde dann zu meiner Thesis-Stelle und schließlich zu meinem Arbeitgeber nach Studienabschluss. Mein beruflicher Einstieg erfolgte bei einem überregional tätigen Träger für Alten- und Behindertenhilfe als regionale Qualitätsbeauftragte – dort betreute ich mehrere (teil-)stationäre und ambulante Einrichtungen und Dienste und durfte erste Erfahrungen im Berufsfeld Qualitätsmanagement machen. Nach einigen Jahren wechselte ich innerbetrieblich in die Funktion der Referentin im zentralen Qualitätsmanagement in der Hauptzentrale. Nachdem ich dort einschlägige Berufserfahrung sammeln durfte, entschied ich mich für eine Erweiterung meiner beruflichen Erfahrungen und wechselte erneut innerbetrieblich in das Vorstandsbüro als Assistenz der Geschäftsführung.“
Ihr aktueller Berufsalltag
„Mein Arbeitsalltag gestaltet sich hauptsächlich durch ein sich stetig entwickelndes Arbeitsfeld entsprechend der Weiterentwicklung des Unternehmens. Während sich mein Einsatzfeld im Qualitätsmanagement hauptsächlich den Themen Prozessmanagement und ein stückweit Projektmanagement gewidmet hat darf ich in der neuen Funktion nun neue Erfahrung im Bereich Gesellschaftsverwaltung und Umgang mit verschiedenen Gremien sammeln und Einblicke in die Unternehmensführung gewinnen. Meine Hauptaufgaben sind die Unterstützung der Geschäftsführung in der Umsetzung aufkommender Projekte sowie das Management sämtlicher damit einhergehender Termine, Veranstaltungen und anfallender Verwaltungsaufträge.“
Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Ratschläge für Berufseinsteiger:innen
„Rückblickend verdanke ich dem Studium und insbesondere der Interdisziplinarität meines Studiengangs die Fähigkeit, mich schnell in unterschiedliche Perspektiven und damit auch Fachbereiche hineinversetzen zu können und so zwischen verschiedenen Parteien vermitteln zu können. Das Erlernen der Grundlagen in den verschiedenen Bereichen sorgt dafür, dass man sich schnell Informationen aufbereiten kann und erleichtert somit den Einstieg in neue Projekte und Aufgaben. Studierenden am Beginn ihres beruflichen Werdegangs würde ich raten, sich den Themen zu widmen, die sie wirklich interessieren und sich damit dann aber auch wirklich auseinander zu setzen. Die Fähigkeiten kritisch zu hinterfragen, neue Informationen schnell verarbeiten zu können und logisch und zielführend zu arbeiten sind in der heutigen Zeit mit Blick auf die berufliche Weiterentwicklung oft bedeutsamer als reines Fachwissen. Zuletzt kann ich jedem nur raten, sich beim beruflichen Einstieg auch am Umfeld, das das Unternehmen bietet zu orientieren und sich für den Einstieg einen Mentoren oder eine Mentorin zu suchen.“
