„Humans are not ideally set up to understand logic; they are ideally set up to understand stories“, so der amerikanische Kognitionswissenschaftler Roter Schank. Neurowissenschaftliche Studien bestätigen ihn: Fakten werden vergessen, Geschichten bleiben im Gedächtnis. Aber Geschichten schaffen nicht nur Aufmerksamkeit und bleiben in Erinnerung, sie fördern auch Verständnis und Austausch.
Dieser Workshop vermittelt, wie Lehrende Storytelling gezielt und didaktisch sinnvoll einsetzen können. Nach einem Einblick in psychologische Grundlagen entwickeln die Teilnehmenden Storys für verschiedene Lernsituationen und erhalten kollegiales Feedback – praxisnah, anwendungsorientiert und direkt übertragbar in die eigene Lehre.
Zielpublikum
Das Seminar richtet sich an alle Lehrende und Bildungsverantwortliche.
Ziele
Die Teilnehmenden
- lernen die wissenschaftlichen und didaktischen Grundlagen narrativer Didaktik kennen
- lernen die Relevanz von Story-Elementen und – Strukturen für die Lehre kennen
- können Storytelling als Werkzeug für die Gestaltung von Lehrveranstaltung einsetzen
- können Storytelling als Instrument der Lehrplanung nutzen
Inhalte
Wissenschaftlicher und didaktischer Hintergrund
Grundlagen des Storytelling
- Storytelling-Techniken für Vortrag & Vorlesung, die Gestaltung von Inhalten und die Planung & Reflexion von Lehrveranstaltungen
- Storytelling als aktivierendes Mittel für Austausch und Beteiligung
Referent(in):
Stefan Keller, Stefan Keller Stories, Story Consulting & Development
Der Storytelling-Experte Stefan Keller unterstützt Institutionen und Firmen aus Bildung, Kultur und Wirtschaft, wenn es darum geht, Geschichten in der Kommunikation einzusetzen. Sein großer Vorteil: Als Autor kennt er sein Fachgebiet in allen Facetten. Neben zahlreichen Romanen und Sachbüchern - zuletzt „Vom Mythos zum Selfie - Wie wir uns die Welt erzählen“ - schrieb er u.a. Drehbücher, Hörspiele und Bühnenstücke, arbeitete als Journalist und Theaterdramaturg. Zudem lehrt er Schreiben an verschiedenen deutschen Hochschulen.
