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Studienleitung

Prof. Dipl.-Ing. Eve Hartnack Studiendekanin, Schule für Architektur Saar
Architektur und Bauingenieurwesen

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Campus Göttelborn
Am Campus 4
66287 Quierschied-Göttelborn
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Ulrike Schmitt Sekretariat Architektur
Architektur und Bauingenieurwesen

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Campus Göttelborn
Am Campus 4
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Ausbildungsprofil

Der Bachelorstudiengang Architektur gliedert sich in eine zweisemestrige Grundlehre und ein viersemestriges Kernstudium mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Bis zum dritten Semester muss ein Praktikum nachgewiesen werden. Zwischen Grundlehre und Kernstudium findet ein Beratungsgespräch zur Orientierung der Studierenden im laufenden Studium statt. Das Bachelorstudium bildet die Grundlage der Ausbildung für die praktische Berufsausübung in vielfätigen Tätigkeitsfeldern der Architektur. Der Abschluss Bachelor of Arts ist die Vorraussetzung für die Aufnahme eines Masterstudiums.

Studienziel

Im Bachelorstudiengang werden technische und wissenschaftliche Grundlagen in verdichteter, modularer Form vermittelt. Parallel werden, gemäß dem Fachbereichsprofil der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Design, Kunst und Technik, die kreativen Entfaltungsmöglichkeiten in Gestaltungs- und Entwurfsseminaren wie Übungen gefördert und methodisch unterstützt. Die grundlegenden Ausbildungsziele des bisherigen Diplomstudiengangs Architektur werden neu zusammengefasst in einen Studiengang „Bachelor of Arts in Architecture“. Dieser Abschluss ist berufsqualifizierend, jedoch nicht kam- merfähig. Den Studierenden, die sich trotz spezieller fachlicher Fertigkeiten mit den umfassenden Anforderungen eines Diplom- oder Masterstudiengangs schwer tun, wird nunmehr anstelle eines Langzeitstudiums ein konzentrierter 6-semestriger Bachelor-Abschluss angeboten. Dank der gesamtheitlichen Ausrichtung des Lehrprofils besteht danach gleichwohl die Chance einer späteren Spezialisierung und Weiterqualifizierung, etwa durch ein Masterstudium auch an anderen Hochschulen.

Studienverlauf

Grundstudium

Der Bachelorstudiengang beginnt mit einer 2-semestrigen Grundlehre. Die Grundlehre ist gestalterisch ausgerichtet und vermittelt zudem die technischen Grundlagen des Studiums. Es werden Übungen, Seminare und begleitende Vorlesungen angeboten. Die Grundlehre soll die haptischen Fertigkeiten der Studierenden fördern, deren Sinne schärfen und deren kreativen Fähigkeiten wecken. Die hier erworbenen Fähigkeiten können in anderen kreativ-orientierten Studiengängen und Berufen Anwendung finden. Die wissenschaftlichen und fachspezifischen Veranstaltungen in diesen beiden ersten Semestern legen die Grundlagen des technischen und theoretischen Wissens für die Ausbildung zum Bachelor of Arts in Architecture. Studienberatung nach der Grundlehre Ziel der Grundlehre ist es, die Studienwahl zu überprüfen und auf das Kernstudium vorzubereiten. Daher endet die Grundlehre mit einer Studienberatung nach Abschluss des zweiten Semesters und dient dazu, den Studierenden zur frühzeitigen Positionierung der eigenen Leistungen zu verhelfen um einen späteren Studienabbruch zu vermeiden. Ergebnisse und Empfehlungen werden den Studierenden in Einzelgesprächen mitgeteilt.

1. Semester: GRUNDLAGEN
Das erste Semester vermittelt Grundlagen architektonischer Fähigkeiten. Zentrale Lehrveranstaltung ist das Fach «Grundlagen der Räumlichen Gestaltung», in dem es um räumliche, konzeptionelle und entwerferische Zusammenhänge geht. Weitere Grundlagenvermittlung findet in den Fächern Baukonstruktion, Baustofftechnologie, Kunst- und Baugeschichte, Architekturtheorie, Darstellende Geometrie und Visualisierungsmethoden statt. Eine Projektwoche mit einem gemeinsamen Themenkomplex findet jahrgangsübergreifend statt.

2. Semester: GRUNDLAGENVERTIEFUNG
Das zweite Semester vertieft die erworbenen Grundlagen architektonischer Fähigkeiten. Zentrale Lehrveranstaltung ist hier das Projekt «Grundlagen des Entwerfens», in dem es um entwerferische und konstruktive Zusammenhänge geht. Dieses zentrale Entwurfsprojekt wird durch unterstützende und weiterführende Grundlagenfächer wie Bau- konstruktion, Bauphysik, Kunst- und Baugeschichte, Soziologie, Tragwerkslehre und CAD begleitet. Freihandzeichnen komplettiert die Grundlagenbildung der angehenden Architekten. Eine Exkursion findet projektbegleitend statt.

Kernstudium

An die Grundlehre schließt das 4-semestrige Kernstudium an, das technisch-gestalterisch orientiert ist. Es werden die Grundlagen zur Berufsqualifizierung zur Arbeit im Berufsalltag des Architekten anhand praxisnaher Aufgabenstellungen insbesondere aus den Bereichen Entwurf und Baukonstruktion gelegt. In den vier Projektmodulen wird aufeinander aufbauend zunehmend die Komplexität der Aufgabenstellung gesteigert. Das didaktische Ziel ist, durch dieses Wachsen des Anspruches an Entwurf und Konstruktion und deren Komplexität die Studierenden als umfassend entwickelte Persönlichkeiten auszubilden.

3. Semester: SOZIOKULTURELLER KONTEXT
Das dritte Semester baut die erworbenen Grundlagen aus. Die zentrale Lehrveranstaltung ist eine Projektarbeit mit soziokulturellem Schwerpunkt. Unterstützt wird dieses Entwurfsmodul durch vertiefende Fächer wie Städtebau, Gebäudelehre, Baukonstruktion, Tragwerkslehre und Technische Gebäudeausrüstung. Eine Projektwoche mit einem gemeinsamen Themenkomplex findet jahrgangsübergreifend statt.

4. Semester: ENTWERFEN IM BESTAND
Themenschwerpunkt des vierten Semesters ist die vielfältige Möglichkeit des Bauens im Bestand. Die zentrale Lehrveranstaltung ist eine Projektarbeit, die das Bauen im Bestand auch unter den Aspekten der Restauration, Konversion, Modernisierung und Innenausbau zeigt. Unterstützt wird dieses Entwurfsmodul durch vertiefende Fächer wie Innenraumgestaltung und Gebäudelehre, Baukonstruktion, Denkmalpflege, Techniken der Altbauerneuerung und Bauaufnahme. Eine Exkursion findet projektbegleitend statt.

5. Semester: KLIMAGERECHTES ENTWERFEN
Themenschwerpunkt des fünften Semesters ist die Planung klimagerechter Bauten. Das zentrale Entwurfsprojekt wird unterstützt durch Fächer wie Städtebau, Landschaftsplanung, Baukonstruktion, Klimagerechtes Bauen und Baumanagement. Ein Katalog von Wahlpflichtfächern erlaubt den Studierenden eigene Schwerpunktbildung. Eine Projektwoche mit einem gemeinsamen Themenkomplex findet jahrgangsübergreifend statt.

Abschlussarbeit

Das sechste Semester schließt das Bachelor-Studium mit der Thesisarbeit ab. Das Thesis-Modul umfasst 3 Kurzentwürfe im Wochenrythmus, die Bachelorthesis sowie Thesis-Vertiefungen in Theorie oder Konstruktion. Die Bachelorthesis besteht aus einer Projektarbeit eines geeigneten Architekturthemas und wird innerhalb des Thesis-Semesters verfasst. Der Prüfling muss in der Lage sein, innerhalb dieser vorgegebenen Frist ein Problem aus seinem Fach selbstständig und nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Der Lehrkörper formuliert gemäß gleich bleibender Anforderungen jährlich wechselnde Themenvorschläge für die Bachelorthesis.

6. Semester: BACHELOR THESIS
Schwerpunkt des sechsten Semesters ist die abschließende Bachelor-Thesis. Das zentrale Entwurfsprojekt ist ein städtebaulicher Entwurf und wird unterstützt durch ergänzende Lehrveranstaltungen der Module Bau- und Facilitymanagement und Baurechtliche und klimatische Projektoptimierung. Ein Katalog von Wahlpflichtfächern erlaubt den Studierenden eigene Schwerpunktbildung. Die Thesisarbeit besteht aus 3 Kurzentwürfen, der Bachelor-Thesisarbeit mit Wahl-Vertiefungen und ist der Abschluss des Bachelorstudiums.


Zulassungsvoraussetzungen

  1. Die Voraussetzungen des Hochschulzugangs regeln die Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung (ASPO) der htw saar, sowie die Vergabeordnung des Saarlandes.

  2. Zusätzlich wird der Nachweis einer praktischen Tätigkeit als Voraussetzung gefordert. Die Dauer und Details regelt die Allgemeine Praktikumsordnung der htw saar.

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