
Europa ringt mit Migration – politisch, gesellschaftlich und kulturell. Doch die entscheidende Frage lautet längst nicht mehr nur, wie Integration gelingt. Sondern: Wer darf in demokratischen Gesellschaften überhaupt mitreden, mitgestalten und dazugehören?
Mit dieser Frage beschäftigt sich die 26. Internationale Migrationskonferenz, die vom 10. bis 12. Juni 2026 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) stattfindet. Forschende, Studierende und Praktikerinnen und Praktiker aus mehreren Ländern diskutieren unter dem Titel „Mapping Participation“ aktuelle Entwicklungen rund um Migration, gesellschaftliche Teilhabe und Demokratie.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie politischer Rechtsruck, kulturelle Teilhabe, Rassismus, Postkolonialismus, Arbeitsmigration und demokratische Beteiligung. Die Konferenz verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit gesellschaftlich hochaktuellen Debatten und liefert Einordnungen zu Fragen, die Politik und Öffentlichkeit derzeit intensiv beschäftigen. Die Referierenden kommen unter anderem aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Indien und den USA. Ihre Beiträge zeigen, wie eng Migration inzwischen mit Grundfragen demokratischer Gesellschaften verknüpft ist: Wer wird gehört? Wer bleibt außen vor? Und wie verändert sich gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten wachsender Polarisierung?
Die Internationale Migrationskonferenz gilt seit vielen Jahren als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie richtet sich an Forschende, gesellschaftliche Akteure sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die sich mit den gesellschaftlichen Folgen von Migration auseinandersetzen.
Weitere Informationen: https://migrationskonferenz.ch/
Das detaillierte Programm finden Sie hier: https://migrationskonferenz.ch/de/program/