
Undes schwimmt doch! Bauingenieur-Studierendeder HTW nehmen an der 9.Deutschen Betonkanu-Regatta in Potsdam teil Am14. und 15. Juni findet auf der Alten Fahrt in der Nähe des AltenMarktes und der Nicolaikirche in Potsdam die 9. Deutsche Betonkanu-Regattastatt, veranstaltet vom Bundesverband der Deutschen Zementindustrie. Jederweiß, dass man aus Beton Häuser, Brücken, Dämme, Mauern und noch vieles mehrbauen kann. Aber kann man mit Beton ein Boot oder ein Kanu bauen, das nichtgleich zum U-Boot wird? Dassdas möglich ist, beweisen unter anderem die Studierenden des FachbereichsBauingenieurwesen der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes(HTW). Sie haben sich zur Betonkanu-Regatta in Potsdam angemeldet. Seit Wochenarbeiten sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe Innovative Baustoffe unterder Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dietrich Wullschläger an einem Kanu ausBeton. DieArbeitsgemeinschaft von 6 Studenten und 3 Studentinnen arbeitet im Rahmen einerStudienarbeit an dem Projekt Betonkanu, Projekt- und Bootsname: SaarKoFaAG.Von der Idee über die Konzeption bis hin zur Fertigstellung und Erprobung sinddie Studierenden im Projekt beteiligt. Eine Logistikgruppe kümmert sich um dieOrganisation des Transportes des Kanus nach Potsdam und den Ablauf vor Ort.Beratend zur Seite stehen den Studierenden der technische Assistent GünterSchmidt (Baustofflabor) und Dipl.-Ing. Horst-Ludwig Holve(Baustofftechnologie). Nebender praktischen Erfahrung der Abwicklung eines Projektes und demanwendungsorientierten Erproben neuer high-tech-Werkstoffe an einem ungewöhnlichenObjekt, gewinnen die Studierenden durch die Teamarbeit soziale Kompetenzenhinzu, die sie in ihrem späteren Berufsleben gut einsetzen können. Finanziertwird das Projekt Betonkanu durch Sponsoring saarländischer Baufirmen. DenGrundstoff für das Kanu bildet eine Zementmatrix mit Blähglaszuschlag, alstragende Bewehrung wurden erstmals Kohlefaserlamellen und Kohlefasergewebebenutzt. Das Kanu wiegt ca. 120 Kilogramm bei ca. 6 Metern Länge, die Wandstärkedes Kanus beträgt gerade mal 10 mm. Insgesamt nehmen ca. 40 Hochschulen an der Regattateil. Preise werden vergeben für die Konstruktion, Gestaltung und densportlichen Wettkampf. Das HTW-Team wird beim Herren- wie beim Frauenwettkampfstarten und strebt die Finalteilnahme an, d.h. einen Platz unter den erstenacht.V.i.S.d.P. Katja Jung |
Feedback: Pressestelleder HTW LetzteAktualisierung am 18. Februar 2005 |