
SaarländischerStädte- und Gemeindetag tagte an der HTW Versachlichungder Mobilfunkdiskussion durch den Aufbau eines Messkatasters DerAusbau des Mobilfunknetzes und die damit verbundene Aufstellung von Antennenbeschäftigt die Kommunen als die Hauptschnittstelle zwischen Verwaltung bzw.Staat und Bürger seit geraumer Zeit. Insbesondere die aus den Ängsten der Bevölkerungvor den unsichtbaren Auswirkungen der Mobilfunktechnik auf die Gesundheitresultierenden Diskussionen zeigen nachhaltige Wirkung. So ist zu beobachten,dass sich vor allem an Standorten besonders exponierter MobilfunkbasisstationenBürgerinitiativen formieren, welche vor allem mit Vermutungen und nichtunbedingt sachkundigen Argumenten die Bevölkerung verunsichern. Durcheine Initiative der Landesregierung sollen diese Diskussionen nunmehrversachlichtund den bei der Einführungvon UMTS entstanden Verunsicherungen und Befürchtungen in der Bevölkerungentgegengewirkt werden: Diesaarländische Landesregierung hat die Einrichtung eines Messkatastersbeschlossen, in dem durch gezielte, umfangreiche und mittelfristig flächendeckendeMessungen sowohl die bestehende als auch die sich zukünftig ergebendeFeldbelastung im gesamten Hochfrequenzbereich nachgewiesen werden soll. Die Überwachungder Hochfrequenzfelder der existierenden Nachrichtentechnik und derTelekommunikation soll vergleichende Untersuchungen bereits seit Jahrzehntenbestehender Quellen hochfrequenter elektromagnetischer Felder, wie z.B. vonRundfunk und Fernsehsendern, und deren Veränderung durch Einrichtungen desMobilfunks ermöglichen. Funktion,Ziele und Abwicklung dieses für die Kommunen sehr interessanten Projektessollen Ihnen als besonders Betroffenen neben weiteren Informationen imZusammenhang mit UMTS in einer gemeinsamen Veranstaltung des saarländischenMinisteriums für Wirtschaft und des Saarländischen Städte- und Gemeindetagesvorgestellt werden. DerRektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, betonte, dass die HTW seit langemenge und fruchtbare Beziehungen zur Wirtschaft des Saarlandes und ganzDeutschlands unterhält. Dies wirke sich sowohl auf die Forschung und Lehre derHTW als auch auf die kooperierenden Unternehmen positiv aus. DieserTraditionen verpflichtet, verfolgt man an der HTW aufmerksam die neuestentechnischen und technologischen Entwicklungen. Die Professoren und Mitarbeiterdes Fachbereichs Elektrotechnik befassen sich schon seit Jahren mit Quellenhochfrequenter elektromagnetischer Felder, wie sie ja nicht nur in derTelekommunikation, sondern z. B. auch bei Rundfunk- und Fernsehsendernauftreten. Viel Kompetenz und Wissen hat sich hier an der HTW angesammelt, undunsere Experten sind gewiss besonders geeignet, sich der heute diskutiertenFragen und Probleme anzunehmen. DieVeranstaltung wurde begleitet durch eine Ausstellung der beteiligten saarländischenFirmen, die alternativ zur Hochschule für Technik und Wirtschaft auchEinzelgutachten zur elektromagnetischen Feldbelastung erstellen können. ImAnschluss an die Veranstaltung bestand bei einem kleinem Imbiss die Möglichkeitzueinem weiterenInformationsaustausch und vertiefenden Diskussionen. V.i.S.d.P. Katja Jung |
Feedback: Pressestelleder HTW LetzteAktualisierung am 18. Februar 2005 |