Ausrüstung & Infrastruktur
Das Kompetenzzentrum FTS verfügt über eine hochmoderne technische Ausstattung, die die gesamte Bandbreite der modernen Mobilitätsforschung abdeckt – von der Hardwareentwicklung bis zur komplexen Systemsimulation.
Technische Ressourcen
- Versuchs- und Messfahrzeuge: Umfangreicher Fuhrpark zur Datenerhebung und Systemtestung, bestehend aus spezialisierten PKW, Fahrrädern und eScootern.
- Labore und Werkstätten: Hochspezialisierte Räumlichkeiten für den Prototypenbau, Hardware-Tests und die elektrotechnische Entwicklung.
- Simulationsumgebungen: Leistungsstarke Plattformen zur Modellierung von Szenarien im Verkehrsfluss, in der digitalen Kommunikation (V2X) sowie im Elektronikdesign.
- Verkehrsinfrastruktursensoren: Stationäre Sensorik zur Erfassung und Analyse von Verkehrsräumen und Umweltbedingungen.
Das „Living Lab“: Unsere Testfelder
Das FTS nutzt reale Verkehrsräume als Forschungslabore, um theoretische Konzepte unter echten Bedingungen zu validieren.
Standort Merzig & Saarbrücken
- Merzig: Das etablierte Testfeld mit exzellentem Ruf für die Erprobung vernetzter Mobilität.
- Saarbrücken: Die erstklassige Ergänzung für großstädtische Anwendungen, die komplexe urbane Mobilitätsproblematiken widerspiegeln.
- Zukunftsausblick: Erweiterung des Portfolios um die Erforschung touristischer Anwendungen.
Regionale & Internationale Reichweite
Durch die einzigartige geografische Lage deckt das FTS ein breites Spektrum an Einsatzszenarien ab:
- Metropolenanwendungen: Forschung im dichten urbanen Raum.
- Ländlicher Raum: Lösungen für die Mobilität in der Fläche.
- Internationalität: Aufgrund der Lage im Dreiländereck erprobt das FTS grenzüberschreitende Mobilität direkt vor Ort im trinationalen digitalen Testfeld Deutschland-Frankreich-Luxembourg für automatisiertes und vernetztes Fahren, welches durch die jeweils verantwortlichen Ministerien der beteiligten Länder und durch das Saarland betrieben wird.
Unsere Stärken: Vernetzung & Vision
Der Standortvorteil Saarland
Die Stärke des FTS liegt in der internationalen Vernetzung über drei Staaten hinweg. Das FTS profitiert von:
- Kurzen Wegen: Direkter Draht zu Entscheidungsträgern im Grenzraum.
- Persönlichen Kooperationen: Enge Zusammenarbeit mit verantwortlichen Personen über Landesgrenzen hinweg.
Fokus auf die Mobilität der Zukunft
Das FTS forscht an den Trends, die den Verkehr der kommenden Jahrzehnte prägen werden:
- Nutzung statt Besitz: Strategien für Sharing-Economy und On-Demand-Dienste.
- Multimodale Konzepte: Nahtlose Verbindung verschiedener Verkehrsmittel.
- Transformation des Straßenraums: Anpassung der Infrastruktur an neue Mobilitätsformen und automatisierte Systeme.