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Gerüstet für die Märkte der Zukunft

Masterstudiengang Kommunikationsinformatik an der HTW

Mit dem akkreditierten Masterstudiengang Kommunikationsinformatik geht die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) den mit dem akkreditierten Bachelorstudiengang Kommunikationsinformatik begonnen Weg der Interdisziplinarität konsequent weiter.

Zum Wintersemester 2003/2004 bietet die HTW mit dem Studiengang Kommunikationsinformatik erstmals einen Masterstudiengang an. Er ermöglicht es guten Bachelorabsolventen der Kommunikationsinformatik, aber auch Absolventen der Elektrotechnik und der Informatik, sich in einem 4-semestrigen Master-Studium weiterzuqualifizieren. Dabei setzen der Master- wie auch der Bachelor-Studiengang ganz auf Interdisziplinarität: Inhalte der Elektrotechnik wie der Informatik werden sinnvoll miteinander verbunden. So spricht der Studiengang Kommunikationsinformatik im Besonderen technisch Interessierte an, die ein Informatikstudium aufnehmen wollen. 

Das macht auch Sinn, denn die Märkte der Zukunft im Bereich des Internets und der Telekommunikation sind gekennzeichnet durch eine zunehmende Integration beider Welten in intelligente Dienste für Endnutzer und integrierte Anwendungen für Unternehmen. Unterschiedlichste Kommunikationswege (Fest- und Mobilnetze, Internet) werden für die Verknüpfung von Informationssystemen genutzt und die Verteilung von Informationen an Nutzer und Fremdsysteme erfolgt über unterschiedliche Technologien.

Für Entwicklung und Betrieb dieser neuen, hoch-integrierten Systeme werden Spezialisten benötigt, die in der Lage sind, sich in beiden Welten zu bewegen, denn nur dann kann die so bezeichnete "Konvergenz der Netze" gelingen. Diese Spezialisten gibt es zur Zeit nicht auf dem Ausbildungsmarkt, denn weder klassische Informatik-Studiengänge, noch Elektrotechnik-Studiengänge decken diese zur Zeit noch getrennten Technologiebereiche ab.

Die Absolventen des Studiengangs Kommunikationsinformatik schließen diese wichtige Lücke im Ausbildungsspektrum. Sie vereinigen Kenntnisse und Fähigkeiten aus den Bereichen der Nachrichtentechnik, der Telekommunikation sowie der Informatik in einer Art und Weise, die es erst erlaubt, intelligente Netze und Dienste kompetent zu entwickeln.

Der Bachelor-Studiengang Kommunikationsinformatik (seit WS 2001)

Der Bachelor-Studiengang führt nach 6 Semestern zum berufsqualifizierenden Abschluss. Den Studierenden werden während des Studiums solide Kenntnisse und Fertigkeiten auf den Gebieten der Rechnernetze, Kommunikationssysteme, -dienste und -schnittstellen vermittelt. Das hardware- wie softwaretechnische Wissen versetzt die Absolventen in die Lage, intelligente Netze und Dienste kompetent zu entwickeln. Sie schließen die Lücke zwischen Nachrichtentechnik und Informatik und haben aufgrund dieser seltenen Kombination sehr gute Arbeitsmarktchancen. 

Der Master-Studiengang Kommunikationsinformatik (Start WS 2003)

Der 4-semestrige Master-Studiengang richtet sich vor allem an Bachelor-Absolventen der Fachrichtung Kommunikationsinformatik, steht zugleich aber auch Absolventen der Elektrotechnik und der Informatik offen. 

Die Ausbildung soll die Absolventen befähigen, sich selbständig mit wissenschaftlichen Methoden auseinander zu setzen und damit zur technischen Weiterentwicklung beizutragen. Prinzipiell können Master-Absolventen in den gleichen Branchen zum Einsatz kommen wie Bachelor-Absolventen. Die tiefergehende fachliche Qualifikation und die theoretisch-analytischen Fähigkeiten prädestinieren die Absolventen allerdings für den Einsatz als Projektleiter und Führungskräfte.

Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums verleiht die HTW die Grade Bachelor of Science und Master of Science in Kommunikationsinformatik.

Was ist Akkreditierung?

Eine Akkreditierung ist das Qualitätssiegel par excellence für einen Studiengang. Durch Akkreditierungen soll für Studierende, Arbeitgeber und Hochschulen eine verlässliche Orientierung und Bewertung über angebotene Studiengänge geschaffen werden. Im Akkreditierungsverfahren wird ein Studiengang auf Herz und Nieren geprüft. So muss die Hochschule darstellen, dass die Inhalte, die Lehre und die Einrichtungen wie Labore u.ä. den internationalen Qualitätsstandards entsprechen. Sie muss darlegen, dass eine studentische Nachfrage besteht und dass Absolventen des Studienganges nachgefragt werden. 

Kern des Akkreditierungsverfahrens ist eine fachkundige Gutachtergruppe, die sich intensiv mit der Hochschule und den zu akkreditierenden Studiengängen auseinandersetzt. Die überregional zusammengesetzte Gutachtergruppe, die beide Kommunikationsinformatik-Studiengänge an der HTW begutachtete, setzte sich aus drei FH-Professoren, einem Uni-Professor, einem Vertreter eines Industrieunternehmens und einem Vertreter der Akkreditierungsagentur ASIIN zusammen. 

V.i.S.d.P. Katja Jung

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