
Kooperationsvertrag zwischen
EuroTec Solutions und HTW
Anerkennung als wissenschaftliches Institut durch Ministerium
28. September2000
Die neu gegründete Firma EuroTec Solutions wird künftigin einer bundesweit einmaligen Kooperation von VSE NET GmbH, der Hochschulefür Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und der Siemens AGzusammenarbeiten. Am Donnerstag, 28. September 2000, unterzeichnetenEuroTec-Geschäftsführer Berthold Wegmann und der Rektor der HTW,Prof. Rudolf Warnking, in Anwesenheit von Kultusminister Jürgen Schreier,Staatssekretärin Daniela Schlegel-Friedrich sowie VSE-VorstandsmitgliedDr. Werner Roos einen entsprechenden Kooperationsvertrag.
Gleichzeitig vereinbarte EuroTec mit der Siemens AG, vertretendurch den Leiter der Zweigniederlassung Saarbrücken, Martin Feyahn, einenPartnerschaftsvertrag.
EuroTec Solutions mit Sitz auf den Saarbrücker Saarterrassenbetreibt industrielle Forschung im Telekommunikationsbereich. Hinzu kommenBeratungen für Unternehmen der Telekommunikationsbranche undEntwicklungsaufgaben für Unternehmen.
Künftig wird das neu gegründete Unternehmen mit der HTWim Bereich der angewandten Forschung und der studentischen Ausbildungkooperieren. Unterstützt wird die Zusammenarbeit zwischen Industrie undHochschule auch von der Universität Kaiserslautern. Das Ministeriumfür Bildung, Kultur und Wissenschaft verlieh der EuroTec Solutions dieStellung einer wissenschaftlichen Einrichtung an der HTW. Minister Schreierhatte die entsprechende Vereinbarung gleich mitgebracht.
Die Siemens AG stellt EuroTec die neueste Hard-, Software sowieDienstleistungen aus dem Bereich Telekommunikation im Gesamtwert von ca. 3Millionen DM zur Verfügung. Der größte Teil dieser Leistungenwurde bereits erbracht. Der Vorteil für Siemens liegt darin, dass EuroTecSchulungen und Seminare im Auftrag für Siemens vor Ort in Saarbrückenauch für andere Telekommunikationsunternehmen durchführen kann.
Dies sei, so Rektor Warnking, auch für die Studierenden derHTW von großer Bedeutung. Sie könnten an den Einrichtungen desInstituts mit Hilfe der neuesten Technologie ausgebildet werden. "DasAusbildungsangebot für unsere Studierenden wird durch diese Kooperationnoch leistungsfähiger und praxisbezogener", betonte Warnking.
Kultusminister Jürgen Schreier sieht in demKooperationsvertrag ein weiteres Beispiel für die erfolgreicheZusammenarbeit zwischen HTW und Wirtschaft mit großen Vorteilen fürbeide Seiten. "Angesichts der angespannten Haushaltslage unseres Landesist das von den Unternehmen geleistete Engagement besonders erfreulich",so Schreier.