
Ziel des Zertifikats ist es, fundiertes Wissen im Bereich Risiko- und Krisenkommunikation, Katastrophenvorsorge, psychosozialer Unterstützung, interkultureller Sensibilität und kommunaler Netzwerkarbeit zu vermitteln. Absolventinnen und Absolventen sollen in der Lage sein, in ihrer Kommune als qualifizierte Ansprechpartner/innen für Fragen des Bevölkerungsschutzes zu agieren, Aufklärungs- und Schulungsangebote durchzuführen und im Ernstfall als koordinierende Schnittstelle zwischen Behörden und Bevölkerung zu wirken.
Die Einführung dieses Zertifikatsstudiengangs trägt somit zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Resilienz, zur besseren Vernetzung kommunaler Strukturen und zur Umsetzung der Ziele des Sendai-Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge bei. Er leistet einen innovativen und dringend benötigten Beitrag zur Professionalisierung des kommunalen Bevölkerungsschutzes in Deutschland.
| Abschluss | Hochschulzertifikat |
| Regelstudienzeit | 2 Semester |
| Studienbeginn | September 2026 |
| Bewerbungsstart | März 2026 |
| Online-Bewerbung | https://sim.htwsaar.de/bewerbung |
| Gebühren | 3600 € |
| Termine | folgen |
Als berufsbegleitendes, praxisnahes Weiterbildungsangebot mit einer Dauer von zwei Semestern richtet sich das Programm insbesondere an Mitarbeitende kommunaler Behörden, Ehrenamtliche im Katastrophen- und Zivilschutz, Sozialarbeiter/innen, Angehörige von Hilfsorganisationen sowie an engagierte Bürger/innen mit Vorerfahrung im Bereich Sicherheit, Bildung oder Beratung.
Bildungsfreistellung nach dem saarländischen Bildungsfreistellungsgesetz; andere Bundesländer auf Anfrage.
Förderung für KMU durch das Programm KdW möglich.
Im Hinblick auf die vielfältigen Gefährdungslagen, mit denen Städte und Gemeinden heute konfrontiert sind, wächst die Bedeutung des Schutzes der Bevölkerung als zentrale kommunale und staatliche Aufgabe. Angesichts klimabedingter Extremwetterereignisse, pandemischer Lagen, technischer Großschadensereignisse und geopolitischer Unsicherheiten bedarf es einer fachlich fundierten, lokal verankerten und strukturierten Vorbereitung der Menschen auf mögliche Krisen- und Katastrophenlagen. Städte und Kommunen stehen dabei vor der Herausforderung, sowohl organisatorische Resilienz zu entwickeln als auch ihre Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Schutzprozess einzubinden.
Der bislang auf professionellen Katastrophenschutz beschränkte Qualifizierungsweg berücksichtigt jedoch kaum den Bedarf an beratenden, vermittelnden und koordinierenden Rollen innerhalb der kommunalen Bevölkerung. Es fehlt an speziell ausgebildeten Fachkräften, die zwischen Verwaltung, Einsatzkräften und Zivilgesellschaft vermitteln, die Bevölkerung in Fragen der Selbsthilfe und Risikokompetenz schulen und präventiv zur Resilienzsteigerung beitragen können.
Der geplante Zertifikatsstudiengang „Bevölkerungsschutzberater/in“ soll diese Lücke schließen. Als berufsbegleitendes, praxisnahes Weiterbildungsangebot mit einer Dauer von zwei Semestern richtet sich das Programm insbesondere an Mitarbeitende kommunaler Behörden, Ehrenamtliche im Katastrophen- und Zivilschutz, Sozialarbeiter/innen, Angehörige von Hilfsorganisationen sowie an engagierte Bürger/innen mit Vorerfahrung im Bereich Sicherheit, Bildung oder Beratung.
Ziel des Zertifikats ist es, fundiertes Wissen im Bereich Risiko- und Krisenkommunikation, Katastrophenvorsorge, psychosozialer Unterstützung, interkultureller Sensibilität und kommunaler Netzwerkarbeit zu vermitteln. Absolventinnen und Absolventen sollen in der Lage sein, in ihrer Kommune als qualifizierte Ansprechpartner/innen für Fragen des Bevölkerungsschutzes zu agieren, Aufklärungs- und Schulungsangebote durchzuführen und im Ernstfall als koordinierende Schnittstelle zwischen Behörden und Bevölkerung zu wirken.
Die Einführung dieses Zertifikatsstudiengangs trägt somit zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Resilienz, zur besseren Vernetzung kommunaler Strukturen und zur Umsetzung der Ziele des Sendai-Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge bei. Er leistet einen innovativen und dringend benötigten Beitrag zur Professionalisierung des kommunalen Bevölkerungsschutzes in Deutschland.
Sie erwerben berufsbegleitend in Präsenzmodulen anwendungsbezogenes Grundlagenwissen und viel Praxis. Zur Anwendung und Vertiefung schließt das Zertifikat mit einer Projektarbeit ab.
Die Fakultät für Bauingenieurwesen der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes ist Träger des Zertifikatsprogramms.
Mit Abschluss erwerben Sie das Hochschulzertifikat “Bevölkerungsschutzberater:in”.
Grundlagen der Gefahrenabwehr
Einführung in das Bevölkerungsschutzsystem in Deutschland
Sensibilisierung der Bevölkerung

Siedlungswasserwirtschaft

Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft
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