Wir werden den Status quo mit Blick auf Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen sowohl auf institutioneller als auch auf fächerspezifischer Ebene durch den Einsatz geeigneter Monitoring-Instrumente systematisch erheben.
So lautet eines der Ziele, die in der Selbstverpflichtung „Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen“ der Hochschulrektorenkonferenz festgehalten sind. Die htw saar hat diese Selbstverpflichtung 2025 unterzeichnet und damit versichert, durch eine von allen Hochschulgremien getragene, institutionelle Strategie auf einen nachhaltigen Kultur- und Strukturwandel an der Hochschule hinzuwirken, der Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen – auf Grundlage einer qualitätsgeleiteten Auswahl – zur Normalität werden lässt.
Zahlen, Daten, Fakten
Gender Monitoring ist der erste und zugleich letzte Schritt bei der Entwicklung und Umsetzung von gleichstellungsfördernden Maßnahmen. Zu Beginn muss der Status quo (bspw. Frauenanteile in verschiedenen Statusgruppen, Fakultäten, o.ä.) ermittelt werden, um die Ausgangslage festzustellen. Auf dieser Basis können Missstände und ggf. noch ungenutzte Potenziale ermittelt und geeignete Maßnahmen eingeführt werden. Deren Erfolg ist zu einem festgelegten Zeitpunkt wieder anhand der Zahlen überprüfbar – wobei auch weiche Faktoren, die nicht allein über die faktische Erhöhung von Frauenanteilen gemessen werden können, Berücksichtigung finden sollten.
Das institutionelle Gender Monitoring ist demnach die Zusammenstellung, Auswertung und Präsentation relevanter Daten und Statistiken im Bereich Gender und Gleichstellung an der Hochschule.