Interreg V A Großregion - Geförderte Projekte

An folgenden Interreg V A-Projekten forschen wir momentan:

BRIDGE

BRIDGE

Am DFHI-ISFATES bietet die htw saar zusammen mit der Universität Lothringen bereits viele grenzüberschreitende Studiengänge auf Bachelor- und Masterniveau an, die zu einem Doppelabschluss führen (ca. 450 eingeschriebene Studierende). Die von den nationalen Erwähnungen vorgeschlagenen Modelle des praxisintegrierenden Studierens sind heute auf Grund von rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen kaum mit dem grenzüberschreitenden Aspekt dieser Studiengänge vereinbar.

Deshalb hat BRIDGE zum Ziel, die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen, um praxisintegrierendes Studieren grenzüberschreitend in der Großregion möglich zu machen. Dafür bauen die beteiligten Hochschulen in der Großregion, im Rahmen dieses Projekts Studiengänge aus, die es den Studierenden ermöglichen sollen, Kurse an den Hochschulen der Großregion zu besuchen und gleichzeitig die praxisintegrierende Phase in einem anderen Land der Großregion zu verbringen (z.B. Frankreich Luxemburg, Belgien, etc.).

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ComPrintMetal3D

ComPrintMetal3D

Das Projekt ComPrintMetal3D hat als Ziel, KMU der Großregion einen Leitfaden für das additive Fertigen von Metallbauteilen an die Hand zu geben. Bei diesem aufsteigenden Fertigungszweig sind eine sehr starke Dynamik und eine zunehmende Anzahl an Prozessmöglichkeiten zu verzeichnen. Diese und eine fehlende Übersicht erschwert es KMU sich effizient für die wirtschaftlichste Herstellmöglichkeit zu entscheiden. Um dies zu ermöglichen, wird schrittweise ein Leitfaden erstellt und verteilt.

Zuerst werden der Stand der Technik zusammengestellt, grundlegende Materialeigenschaften ermittelt und miteinander verglichen. Nachfolgend wählen die Projektpartner Demonstrationsobjekte aus den Geschäftsfeldern der Unternehmenspartner aus. An diesen werden durch Untersuchungen und Optimierungen deren Einsatzmöglichkeiten verdeutlicht und dargestellt.

Das erarbeitete Wissen wird projektbegleitend der breiten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

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FRUGAL

FRUGAL

FRUGAL-Die Lebensmittelverschwendung verringern durch örtlichen Verbrauch

Ziel des FRUGAL-Projektes ist es, ein Netzwerk für die Verarbeitung von Verlusten, Überschüssen und unverkauften Gütern in der Großregion zu schaffen, das sich aus Produktion und Vertrieb auf der Grundlage eines Kreislaufwirtschaftskonzeptes ergibt. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Produzenten und Händler, die auf eine zentrale Austauschbörse in der Großregion angewiesen sind. Mit dieser grenzüberschreitenden Zentrale werden lokale Verarbeiter mit entsprechender Logistik versorgt. Diese Verarbeiter haben die geeignete Größe, um die Verluste, den Überschuss und die unverkaufte Waren zu verarbeiten, die auf der Anlage verfügbar gemacht werden können.

Das Projekt muss sichern, dass der ganze Prozesswirtschaftlich tragfähig wird. Damit das Überschreiten der Gewinnschwelle schnell erreicht wird, werden die Akteure von einer Soziologin begleitet, die auf die Begleitung der Nutzungsänderung spezialisiert ist.

Der Umfang des Projekts wird die Großregion sein.

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PERCIPONIE

Perciponie

Das Projekt PERCIPONIE wird den Aufbau eines neuen grenzüberschreitenden Kooperationsnetzwerks im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einer neuen Form der Landwirtschaft in städtischen und stadtnahen Gebieten (Lokalverkauf), die Aquaponik die die Produktion von Gemüse in Hydrokultur mit der Fischzucht kombiniert. Ziel ist es, eine neue, nachhaltigere Form der Landwirtschaft (Abfallrecycling, Entwicklung der Agrarökologie) zu fördern und die Produktion gesunder Lebensmittel (ohne Pestizide) zu gewährleisten.

Unser Projekt baut sich auf einem grenzüberschreitenden Konsortium von Partnern auf, mit sehr komplementären Fähigkeiten und Know-how. Die Ergebnisse dieses Projekts kommen den Leitern von Projekten aquaponischer Landwirtschaftsbetriebe (Landwirte, lokale Behörden, große private Gruppen usw.), Schülern und Studenten sowie der wissenschaftlichen Gemeinschaft zugute (der Großregion).

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PRODPILOT

PRODPILOT

Das allgemeine Ziel des Projektes ist die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von verarbeitenden Unternehmen der Großregion, insbesondere KMU. Durch Prozessinnovationen und Produktivitätsverbesserungen sollen F&E Ausgaben in Unternehmen gesteigert werden. Das Projekt fokussiert dabei auf die wichtigen Branchen des verarbeitenden Gewerbes für eine „intelligente Spezialisierung“. Auf Basis einer Studie wird ein Modell zur Messung und Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU für die Großregion entwickelt und in Fallstudien getestet. Das Analyse- und Bewertungsmodell wird für Unternehmen und Institutionen als Auditinstrument PRODPILOT auf einer Internetplattform zusammen mit erklärenden Inhalten verfügbar gemacht. Ein Marketingkonzept, bspw. „Produktivitätspreis der Großregion“, sorgt zur Verbreitung des neuen Angebotes durch Multiplikation der angebotenen Lösungen über die Unternehmen der Fallstudien hinaus.

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PUSH.GR

PUSH.GR

Mit PUSH.GR wird eine Plattform für Unternehmer(innen) sowie Studierende der Hochschulen der Großregion mit folgenden Projektzielen entwickelt:

  1. Sensibilisierung einer größeren Anzahl von Studierenden für grenzüberschreitendes Unternehmertum

  2. Beratung und Begleitung von Startups, Scaleups und KMUs für Kooperationen innerhalb der Großregion

  3. Überwindung von Sprachbarrieren zur Steigerung der Innovationsfähigkeit in der Großregion

Die innovative, interaktive und mehrsprachige Kommunikationsplattform schafft einen Rahmen, in dem grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Unternehmensgründung und Vernetzung nachhaltig ermöglicht wird. Markterschließungen und Absatzförderungen inner- und außerhalb der EU sind als Folge zu erwarten (Internationalisierung/Exportsteigerung). Erarbeitet wird das Projekt von Hochschulen, Institutionen und Unternehmen der freien Wirtschaft, die großes Know-How im Bereich Existenzgründung, Technologietransfer und Unternehmensnachfolge mitbringen.

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RCC | KN

RCC|KN

Das RCC | KN-Projekt zielt darauf ab, Ausrüstung, Hardware und Infrastruktur im Bereich der thermischen Gebäudeenergie zwischen den Forschungszentren und Laboren der Großregion zu verbinden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau von Netzwerken, um einen breites Spektrum von Versuchsbedingungen auch denjenigen Institutionen zu ermöglichen, denen spezifische Ausstattung fehlt. Das Ziel ist es, dadurch die Forschungsqualifikationen auf dem Gebiet der Großregion aufzuwerten und materielle und personelle Ressourcen zu bündeln. Dafür soll eine "Emulationsplattform" entwickelt werden. Bei der "Emulation" wird ein System durch ein anderes ersetzt, das das Verhalten des ursprünglichen Systems reproduziert. Dadurch können physisch entfernte Systeme virtuell verbunden werden: Ein an einem Ort physisch realisiertes "System" (Gebäude, HVAC, Speicher usw.) wird virtuell mit einem an einem anderen Ort befindlichen System verbunden. Die Systeme können dann interagieren, als wären sie physisch am gleichen Ort.

Die vier Partner betreiben eine Labor-Infrastruktur: Die experimentellen Testräume beinhalten die Klimakammern in Arlon.

Beispielhaft könnten die folgenden Verbindungen zwischen Laboren vorgesehen werden:

Das BEMS-Labor benötigt für ein Forschungsprojekt ein System zur Kraft-Wärme-Kopplung, die ENERBAT-Plattform verfügt über ein solches System. Mithilfe des im RCC | KN implementierten Netzwerks und der entwickelten Emulationssoftware können die beiden Labore virtuell verbunden werden. Die Emulationslösung beruht auf dem Austausch von Echtzeitdaten zwischen den zwei Laboren. Die KWK läuft tatsächlich im Labor in Lorraine, ihr Verhalten wird im Labor in Arlon exakt reproduziert (d.h. mittels elektrischem Widerstand emuliert), um das Gebäudes auf die gleiche Weise zu beheizen, als wäre es mit dem KWK-System ausgestattet. Die ENERBAT-Plattform kann die KWK unter realistischen Betriebsbedingungen testen: mit dem Wärmebedarf des BEMS-Labors, das in Nancy emuliert wird.

Ein weiteres Beispiel ist der Austausch von Daten zwischen dem Living Lab smart office space und den oben erwähnten Laboren. Im Living Lab in Kaiserslautern wird das Verhalten von Nutzer/innen beobachtet, dynamische Systeme der Gebäudehülle sowie Geräte zur personalisierten Umgebungskonfiguration werden mittels Kontrollalgorithmen eingestellt. Die Daten des Benutzer/innenverhaltens könnten durch den Emulationsprozess am BEMS genutzt werden und der tatsächliche Energiebedarf könnte am ENERBAT ermittelt werden.

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SENIOR ACTIV'

SENIOR ACTIV'

Mit dem Projekt SENIOR ACTIV' sollen die Lebensbedingungen von Senioren und älteren, hilfsbedürftigen Menschen in der Großregion verbessert werden. Es werden gezielte Maßnahmen entwickelt, um folgende Ziele zu erreichen:

  • eine Verlangsamung des körperlichen und psychischen Alterungsprozesses,
  • eine frühzeitige Planung der Anpassung des Wohnraums, um z.B. Stürze zu verhindern, die den Autonomieverlust beschleunigen,
  • sowie die Vorbeugung wachsender Einsamkeit und des Verlustes sozialer Bindungen.

Das Projekt wird grenzüberschreitende Erprobungen durchführen, die es ermöglichen werden, auf folgenden Ebenen Lösungen zu finden:

  • im direkten Umfeld, um ein gutes Altern im eigenen Heim zu erleichtern;
  • im nahen Umfeld, um die unmittelbare Umgebung für ältere Menschen zu verbessern;
  • und im weiteren Umfeld, um konzertierte, grenzüberschreitende Präventionsstrategien zu Gunsten von aktivem und gesundem Altern in der Großregion umzusetzen.

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TERMINAL

TERMINAL

Automatisierte elektrische Minibusse im grenzüberschreitenden Pendlerverkehr

Ziel des Projektes ist die Untersuchung von automatisierten Fahrzeugen für den grenzüberschreitenden Pendlerverkehr. Hierfür werden die rechtlichen und organisatorischen Rahmbedingungen untersucht und geeignete Szenarien zur Evaluation ausgesucht. Anhand von zwei Routen werden prototypische Umsetzungen durchgeführt. Auf der Route zwischen Deutschland und Frankreich wird ein automatisierter Elektrobus eingesetzt. Auf der Route zwischen Frankreich und Luxemburg sollen mit einem konventionellen Fahrzeug Daten gesammelt und in den Systemen bei einem automatisierten Versuchsfahrzeug eingesetzt werden. Basierend auf technischen Daten und Nutzerbefragungen werden Auswertungen durchgeführt und neue Mobilitätsmodelle entwickelt. Aus den Auswertungen werden Handlungsempfehlungen für ÖPNV-Anbieter und Politik abgeleitet. Es werden die Auswirkungen des automatisierten Fahrens auf die Angestellten von ÖPNV-Anbietern diskutiert.

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htw saar
Hochschule für
Technik und Wirtschaft
des Saarlandes

University of
Applied Sciences

Kontakt

Hochschule für Technik und Wirtschaft
des Saarlandes
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken

Telefon: (0681) 58 67 - 0
Telefax: (0681) 58 67 - 122
E-Mail: info@htwsaar.de

Aufsichtsbehörde:
Staatskanzlei des Saarlandes

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