
Bei vielen in Betrieb befindlichen Regenbecken gibt es derzeit noch Defizite beim stofflichen Rückhalt durch Sedimentation. Am Regenüberlaufbecken Aschbach im Saarland wird mit CFD-Methoden beispielhaft untersucht, in welchem Umfang eine Nachrüstung von Schrägklärerelementen den Partikelrückhalt verbessert und zum wirksameren Schutz der Oberflächengewässer beitragen kann.
Im Detail wurde das Rückhaltevermögen von Partikeln mit Durchmessern von 5 - 200 µm durch Sedimentation und Speicherung im Wasserkörper für drei Varianten ermittelt. In zwei Varianten wurden Gegenstromlamellen integriert und einer Vergleichsvariante ohne Nachrüstung gegenübergestellt. Die Lamellen in der Sedimentationskammer zeigen eine signifikante Zunahme des Partikelrückhalts. Bei der kleinsten hydraulischen Belastung steigt der Rückhaltewirkungsgrad um bis zu 32,7% und bei der größten hydraulischen Belastung um bis zu 27,3%.
