Design Thinking ist eine Methodik, die in der Wirtschaft zunehmend an Verbreitung gewinnt. Gerade im Kontext der Digitalisierung wird Design Thinking häufig als Instrumentarium zur Entwicklung innovativer Produkte, Geschäftsmodelle oder Organisationsstrukturen angewendet und ist deshalb zu einem Inbegriff für Kreativität, Innovativität und Nutzerzentrierung geworden.

Dabei besteht Design Thinking aus einem iterativen Arbeitsprozess, der auf eine ganze Sammlung von unterstützenden Tools zurückgreift. Der Arbeitsprozess orientiert sich an der Vorgehensweise von Designern. Um erfolgreich arbeiten zu können sind Designer traditionell sehr stark darauf angewiesen, die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Kunden tiefgehend zu verstehen. Dabei ist besonders der Aufbau von Empathie ein wichtiges Element, welche unter anderem durch aktives Beobachten von Nutzern erreicht werden kann. Außerdem spielt in diesem Prozess der Proof of Concept, also die Erprobung von Ideen/Konzepten in der Realität, eine exponierte Rolle. So schließt sich im Design Thinking-Prozess im Anschluss an die Phase der Ideengenerierung die Erstellung eines Prototypen an, welcher ausführlich an bzw. mit den Nutzern getestet wird. Dies dient dazu die entstandenen Ideen zu verifizieren und mit zusätzlichem Feedback anzureichern, woraus eine aktive Lernerfahrung entsteht, die sich positiv auf den Innovationsprozess auswirkt.

Bild: Design Thinking Prozess (angelehnt an Standford D. School und HPI School of Design Thinking)

 

Da Design Thinking im Team durchgeführt wird, ist es eine Methodik, die sich sehr gut für kreative Gruppenarbeiten, wie z. B. Ideenfindung, Innovations- oder Entwicklungsprojekte in der Lehre eignet. Dabei kann die Methode in Mikro- oder Makrozyklen angewendet werden. Zu den einzelnen Prozessphasen gibt es eine Vielzahl von Methoden und Tools, die je nach Anwendungsfall vom Lehrenden vorausgewählt und trainiert werden sollten.

 

Aktuelle Beispiele der Anwendung in Lehrveranstaltungen an der htw saar sind:

  • Vorlesung „Technology and Innovation Management“ im Studiengang Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen (Prof. Dr. Christian Köhler)
  • Vorlesung „Systematic Innovation“ im Rahmen der Summer Immersion der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (Prof. Dr. Christian Köhler)

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Prof. Dr.-Ing. Christian Köhler, MBA Professor für Wirtschaftsingenieurwesen
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